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Staats- nud Geuieiude-UausbaH.
den ärztlichen Stab kommen 151282 Lsterl. (Reduktion um 11575 Lsterl.); aufdie öffentlichen Departements 105093 Lsterl. (Zuwachs 6629 Lsterl.), auf dasMilitärkollegium 17410 (Zuwachs 513 Lsterl.), auf das Militärasyl und die „Hi-bernian Military School“ 20756 Lsterl. (Zuwachs 2736 Lsterl.); auf das Frei-willigcncorps, bestehend aus 14293 Mann mit 40 Adjutanten und Sergeantma-joren, 88000 Lsterl. Damit sind für den effektiven Dienst ausgesetzt 4,305920Lsterl.; dagegen für den nicht effektiven Dienst nur 1,981566 Lsterl., was einErsparnis» von 33398 Lsterl. nachweist. Dahin gehören 20500 Lsterl. für bewilligteDienstbelohnungen; 46010 Lsterl. Armeesold an Stabsoffiziere; 49600 Lsterl.volle Gage für ausgetretene Offiziere; 356000 Lsterl. halbe Gagen nebst Rationen;33671 Lsterl. Halbsold im Auslande; 115889 Lsterl. Wittwenpensionen; 75500Lsterl mildthätige Gehalte; verjährte Dienstgehalte u. dgl. 38000 Lsterl.; Pen-sionen in Invalidenhäusern 30694 Lsterl.; ausserhalb denselben 1,215712 Lst.Es stellt sich aus dieser Berechnung das Ergebniss heraus, dass die Armeekostenvon 6,025016 auf 6,287486 Lsterl. erhöht werden sollen. Die Erhöhung ist, an-gesichts der gegenwärtigen Lage, allerdings kaum der Rede werth; aber es warennoch die Voranschläge für das Feldzeugamt im Rückstände, nicht zu sprechenvon den ausserordentlichen Ausgaben, die mit der Zeit nicht ausbleiben können.
Nach dem gleichfalls im Februar 1854 vorgelegten Budget der Kriegs-flotte für April 1854/5, sollte die Flottenbemannung bestehen aus: 41000 Ma-trosen, 2000 Schiffsjungen, 8000 Seesoldaten im Dienst auf der See, 7500 imDienst auf dem Lande, 116 M. im Paketdienst, Summe 58000. — Nr. 1. derGeld e rbewilligung betrifft den Sold; er betrug im zu Ende gehenden Verwal-tungsjahre 1,736236 Lsterl. und ist fürs nächste auf 2,192671 berechnet (dabeieingerechnet 18,800 Lsterl. Prämiengelder für geleistete Dienste). — Nr. 2. dieAusgabe für Viktualien von 615426 Lsterl. auf 870324 Lsterl. erhöht. — Nr. 3.Admiralitäts-Verwaltung von 137245 Lsterl. auf 138467 Lsterl.—-Nr. 4. Löh-nung der freiwilligen Küstenwache, dieselbe wie im vorigen Jahr: 50000 Lsterl.
— Nr. 5. Wissenschaftliche Branche von 34939 Lsterl. auf 51722 Lsterl. erhöht.
— Nr. 6. Heimische Etablissements von 134230 Lsterl. auf 131451 Lsterl. re-duzirt. — Nr. 7. Auswärt. Etablissements nur 22297 Lsterl. statt wie bisher 22764Lsterl. —• Nr. 8. Handwerker-Löhne sind von 683648 Lsterl. auf 883648 Lsterl.
— Nr. 9. Handwerker-Löhne ausser Landes von 35566 Lsterl. auf 37259 Lsterl.
— Nr. 10. Vorräthe zum Bau, Ausbessern und Ausrüsten der Flotte v. 1,023011Lsterl. auf 1,142732 Lsterl. — Nr. 11. Für Reparaturen in Häfen, Werften etc.von 256948 Lsterl. auf 372642 Lsterl. erhöht. Dazu kommen 32000 Lsterl. fürArzneien; 54000 Lsterl. (Reduktion — 2774 Lsterl.) diverse Ausgaben; 657575Halbsold (30000 Lsterl. Reduktion); Pensionen: 476659 Lsterl. (6475 Lsterl.Reduktion); Zivil-Pensionen: 148798 Lsterl.; endlich für Truppen-Transporte:225050 Lsterl.—Das macht zusammen 7,487948 Lsterl. gegen 6,288493 Lst.im 1853/4iger Verwaltungsjahr, somit eine Mehrausgabe von 1,202455 Lsterl.
Die Handelsflotte Englands bestand im Jahre 1853 aus 18206 Fahr-