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Staats- und Gemeinde-Haushalt.
die „Declaration generale de la Cour des Comptes“ erfolgt, und sammt Belegendem Corps legislatif vorgelegt; allein der Moniteur tlieilt die zugehörigen siebenTafeln nicht mit. — Aus einem Berichte des Finanzministers an den Kaiser vom26. Januar 1854 (Moniteur, Nr. 27), ergiebt sich beispielsweise, dass am Schlüssedes Jahres 1852 die Gesammtsumme der Defizit (decouverts) aller vorherge-gangenen Jahre 756,000000 Franken war, grösstentheils gedeckt oder zu deckendurch die Fonds der Sparkassen und anderer öffentlichen Anstalten, welche ihreBestände an die Staatskassen abliefern müssen. — Der Kammer-Kommissions-Bericht über das Budget für 1855, steht irn Supplement des Moniteur vom 24.Mai 1854; das Finanzgesetz für 1855 enthält der Moniteur Nr. 179 vom 28.Juni 1854. Diesem gemäss sind die gewöhnlichen und aussergewöhnlichen Ein-nahmen berechnet zu Franken: 1566,012213 (dayon die gewöhnlichen Ein-nahmen 1528,110288), die gewöhnlichen und aussergewöhnlichen Ausgabenzu 1562,030308 (davon die regelmässigen Ausgaben 1483,654309), so dassdas Gesammtbudget einen Ueb e rs chuss von 3,981905, das ordentlicheBudget aber sogar 44,455979 Franken Ueberschuss liefern würde. — Die„Services speciaux“ sind zu 25,025305; der „Service departemental“ zu 103,768820 ;der „Service colonial “ zu 21,631980 Franken festgestellt. Zählt man alle dieseSummen zusammen, so ergiebt sich als regelmässiger (denn auch die ausser-gewöhnlichen Ausgaben sind in Frankreich stehend geworden) Ausgabe-Be-darf des Jahres 1855, die Summe von 1712,455000 Franken, was gegen dasJahr 1851 eine Ausgabe-Vermehrung von 118,031000 Franken ist. Alleindie obigen Berechnungen umfassen die Kosten des Krieges gegen Russlandnicht. Dazu sind vorläufig 250,000000 Franken geliehen (Gesetz vom 11. März1854 im Moniteur, Nr. 70), und eine gleiche Summe folgt nach; abgesehen vonden (ohne Zweifel nöthig werdenden) späteren weit grösseren Nachfolgern, undabgesehen von der Vermehrung der schwebenden Schuld. — In den 6 erstenMonaten von 1854 war der Ertrag der indirekten Abgaben 404,902000Franken, gegen 411,809000 im Jahre 1853, und 389,497000 Frauken im erstenHalbjahr 1852. —
Der Etat des Französischen Heers ist nach allen Einzelheiten zu er-sehen, für 1851 aus den Annuaire de VEconomie politique von 1854, S. 167 ff.;aus Hirtenfelds Handbuch S. 177; aus der Darstellung der Organisation (Ber-lin 1854) Seite 87 ff.; womit jedoch die Neuerungen verglichen werden müssen,welche der Moniteur seit Anfangs 1854 gebracht hat. Der Werth des Ma-terials des Kriegsdepartements war am Schlüsse des Jahres 1852:471,489740 Franken.
Die gesammte Französische Seemacht besteht gegenwärtig(die auf den Werften befindlichen und zum Theil ihrer Vollendung schon nahenKriegsschiffe eingerechnet) aus 53 Segel- oder gemischten Linienschiffen mit5096 Kanonen (9 von 120, 14 von 100, 19 von 90, 11 von 80—82 Kanonen),aus 58 Segelfregatten mit 3955 Kanonen (42 von 50 — 60, 16 von 40—46