Band 
Erster Band. A und B.
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Ablenkung der Magnetnadel.

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fcrming vom Corftpafs zu befestigen, dafs sie den Winkel derAblenkung verdoppele, und diese Stelle durch ein Zeichenzu bemerken. Wünscht man nach einiger Zeit wieder dieDeviation zu prüfen, so darf man nur die Richtung der Ma-gnetnadel erst ohne und dann mit der Platte beobachten; derUnterschied giebt die gesuchte Ablenkung.

Ueberliaupt gebührt Barlow das Verdienst, die Gesetze,nach welchen die Eisenmassen auf die Magnetnadel wirken,am vollständigsten erkannt und entwickelt zu haben, ohnejedoch wie uns scheint in die Natur und das physikalischeVerhalten dieser Wirkung eingedrungen zu seyn. Wirglauben, zur Erläuterung seiner Entdeckungen noch etwasbeizutragen, wenn wir es versuchen, unsre Vorstellungsartvon dem eigentlichen Hergang dieser Erscheinungen kürzlichdarzulegen.

Die Erde ist, gleich einem Magnet, an ihrer Oberflächemit magnetischer Materie geladen, welche zu beiden Seitendes Aequators in zwei entgegengesetzte Magnetismen sichzerlegt Auf der nördlichen Erdhälfte herrscht derjenigeMagnetismus, welcher das stach Norden gerichtete Ende derMagnetnadel an sich zieht, mithin Siidpolarilät , auf der Siid-hälfte hingegen ist die Erde nordpolarisch, d. h. sie zieht dasSüdende der Magnetnadel an. Die Erde wirkt mithin aufdie horizontale und die geneigte Nadel, wie zwei elektrisirteKörper durch Atmosphärcn-Wirkung auf einander einfliefsen :die ungleichnamigen Gattungen des Fluidums ziehen sieh ge-genseitig an j während dem die gleichnamigen einander ab-stofsen. Anders verhält es sich mit demEinflufs, den dieErde auf einen nicht magnetischen Körper, auf das Eisenausübt. Hier wirkt sie, wie ein elektrischer Körper auf ei-nen ihm angenäherten, nicht elektrischen Leiter wirkt, näm-lich durch Vertheilung. Die unsrer arktischen ErdhälfteinWolinende Südpolarität treibt das gleichnamige Fluidum inder Eisenstange nach dem entlegensten Ende, also nach Obenhin, während dem sie die freigewordene Nordpolarität derStange nach Unten hinzieht. Daher ist bei allen Eisenmas-sen, gleichviel, ob ihre Länge eine verticale oder horizom-tale Lage habe , immer die untere Seite nordpolarisch . Die-ser Magnetismus aber ist nicht inhäcirend, sondern u>(lndern,d ;