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Ablenkung der Magnetnadel. 3i
er gehört nicht denr Körper, sondern seiner Lage an. DieIntensität desselben wächst mit der magnetischen Kraft derErde selbst, also mit der magnetischen Neigung, und ist da-her am spürbarsten in hohen Breiten, oder in der Annähe-rung zum magnetischen Pole in der Baffinsbay, dagegen nn-mcrklich in der Nähe des magnetischen Aequators. Jenseitsdieser Linie ist dieser ^Magnetismus der Lage entgegengesetz-ter Art, die Pole umgekehrt ertheilend. Wesentlich nndmerkwürdig ist hierbei das Verhalten des Eisens in seinen ver-schiedenen Zuständen, als reines, Weiches Linen > als harterStahl ; und als weicher oder angelassener Stahl. Das reineEisen und der glasharte Stahl sind Wahre Conductoren desmagnetischen Fluidums; sic stellen dem Durchgang dessel-ben keinerlei Ilindernifs entgegen j so dafs bei jedem Um-wenden einer Eisenstange der Magnetismus der Lage augen-blicklich in seiner ganzen Intensität erscheint. Dafür sindsie aber auch keines inhärirenden Magnetismus fähig, wiedieses an den eisernen Trägern grofser Hufeisenmagnete sichergiebt, die nach vieljähriger Berührung mit denselben keineSpur von eigenthümlicher, attractiver Kraft zeigen; und sostark auch die durch Vertheilung erhaltene Polarität einerEisenmassc, und so bedeutend ihre Ablenkung der Magnet-nadel scyn mag, so gebricht ihr dennoch die Kraft, hur das *kleinste unmagnctische Eisentlleilchen anzuziehen \ Andersverhält es sich mit dein angelassenen Stahl je nach dem Gradeseiner Härtung. In diesem scheint das magnetische Fluidumnicht so frei sich zu bewegen, der Magnetismus durch Ver-theilung erscheint geringer; dagegen ist er eines inhäriren-dertr Magnetismus fähig, der dureli Reibung oder Erschütte-rn ng, durch den elektrischen Funken, am besten durch Be-streichen mit einem Magnet ihm mitgethcilt werden kann.Nach den Erfahrungen von Coulomb und Kater ist die Fe-derhärte des Stahls, die im Anlassen desselben der rothbläueit
i Auffallend ist die Uebereinstimmung, Welche der glasharte Stahlmit dem Eisen noch in einem andern Puucte in der Ausdehnung durchdie Ifütme zeigt. Vom Eispunctc bis zum Siedepiincte ist nämlich dieAusdehnung des Eisens l i j't Milliotientheile der ganzen Länge, die desharten Stahls 1278; während dem die des ganz angelasseneu weichenStahls nur 1117 Milliotientheile beträgt,