54
Absorption
hältnifs, in welchem jede dieser Gasarten für sich vom Was-ser versehluckbar ist. Alsdann ist
A I W »
A = a T—• - T T. -
xn «f i>f c etc#w b
B = h +C = c +
n a f b f c etc*
w _c_
n a \ b *J* c etc*
A + B4-C etc.==a + b + c etc. 4 . ^ ^—1—^etc.
1 1 1 af 1 ) -(• cetc. in 11 1 p
Daltov wandte diese Formel auf Versuche an,welche Saussure angestellt und als die Daltonsche An-sicht widerlegend betrachtet hatte, Saussürc fand nämlich,1 . dafs wenn er 100 Mafs Wasser mit einem Gemenge aus217 Mals kohlensaucrn und 217 Mafs WasscrstofTgas (zu-sammen 4 3 4 Mafs) zusammenbrachte, das Wasser nur 4 4Mafs kohlensaurcs Gas und dagegen 3,5 Mafs Wasscr-stoflgas ahsorbirte. Da nun nach seinen Versuchen 100Mafs "Wasser 1 06 Mafs kohlensaurcs und 4,6 Mafs Wasser-stoff gas absorbij-cn, in dem angewandten Gasgemenge aberbeide Gasarten gleichsam auf das Doppelte ausgedehnt sind,so meint SaussÜre , der Daltonschen Ansicht gemäfs habe das
"W asser • Mafs kohlensaurcs und ^ Mafs Wasscrstoßgas
absorbiren müssen, während sich beim Versuch eine gerin-gere Verschluckung des ersteren und eine gröfsere des letz-tem ergab. So fand auch Saussürc 2- dafs 100 Mafs W r as-ser aus einem Gemenge von 195 Mafs kohlensauren und4 95 Mafs Sauerstoffgas (zusammen 39 0 Mafs) nur 47,1des ersteren und dagegen 5 Mafs des letztem aufnahmen, undeben so 3 . aus einem Gemenge von 178,5 kohlensauren und178,5 Stickgas (zusammen 357 Mafs) nur 43,9 des erstemund 3,3 des letztem.
Jlingegen erinnert Dai.ton mit Recht, dafs im Verhält-nis, als die leichter absorbirbare Gasart vom W r asser auf-genoinmen wird, das Verhältnis im Rückstände sich ändert,worauf SacssÜre keine Rücksicht nahm. Ja hei der Anwen-dung der eben angegebenen Formel auf diese Versuche vonSaussürc erprobt sieh die Richtigkeit der ersteren auf eineauffallende Weise. Setzt man namlieli hei diesen VersuchenA und ß als unbekannt Voraus, und sucht sie aus den übrigen