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Absorption
die ersten Antlieilc Wasser mclir Gas verschluckten, als dieletzteren, weil nämlich im Vcrhältnifs, als im Gasriickstandrelativ die Menge der atmosphärischen Luft zuuahni, die Ab-sorption der Kohlensäure abnehmen nmfste.
Hinzugelasscnes AVasser Mafse Gas von ei- Mafse (Jas 100 Mals Wasser
, nein
jeden Antheil die übrig verschluckten da-
Antheile.
Malse Wasser verschluckt Hieben
her Gas
i, —
0,322 —
0,374 — 0,62 6
116v
o -
0,481 —
0,485 — 0,141
107.
3, —
0,082 —
0,048 — 0,093
102,5.
4, —
0,145 —
0,079 — 0,014
95,5.
Dasselbe lehrt die oben mitgethcilto Tabelle IIenry’s, wodie Absorption des kolilcnsauren Gases durch Wasser umso reichlicher erscheint, je mein - dieses überschüssig ist, jeweniger also die kleinen Mengen zufällig bcigeincngtcr Luftdie Verschluckung hindern können.
Pictet ' erzählt, dafs wenn man mit lufthaltigem Wasserkünstliches Sauerwasscr bereiten will, man daskohlcnsaure Gasmit demselben unter einem Druck von 3 — 4 Atmosphären zu-sammenbringt, wodurch dieses zum Theil verschluckt, die Lufthingegen, da das kohlensaure Gas beträchtlich vorwaltct, gröfs-tenthcils ausgctricbcn wird, dafs man daun diese Luft durcheinen llahn, den man öffnet, nebst kohlcnsaurcm Gas heraus-läfst, und nun erst imStande ist, das Wasser mit einer grofsenMenge von Kohlensäure anzuschwängern.
Uebcr das Verhalten des Wassers zu dem Gasgemenge,wie es die atmosphärische Luft darstellt, sind viele Erfahrun-gen bekannt. Schon Boyle, Huycens u. A. bemerkten, dafsdas Wasser lufthaltig scy. Priestley erkannte zuerst, dafsdie aus dem Wasser ausgetriebene Luft mehr Saucrstoflgasenthalte, als die atmosphärische.
Henry erhitzte 118,25 C. Zoll Brunnenwasser (welchesals völlig mit Luft gesättigt, angesehen werden kann) vondenen 117,5 C. Z. das Gcfäfs und 0,75 C. Zoll die Gasent-wicklungsröhre füllte, 6 — 7 Stunden lang in einem Gefäfs,in welchem Salz wasscr gekocht wurde, und fing das sich hier-bei entwickelnde Gas in 4 Autheilen über Quecksilber auf.
l BibJ. Brit. daraus in G. XXVIII. 4i4.