Band 
Erster Band. A und B.
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59
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durch Wasser.

59

AnlUcil. CuVikzoll entwic-keltes Gasgcmenge

enthält

kohlensaurcs Gas.

in CuVikzollSaucrsloifgas.

Stickgas#

1 - 1,25 -

0,5 0

—

0,20 —

, 0,5 5

2 - 1,25 -

0,85

—

0,16 —

0,24

3 — 1,63 —

1,23

—

0,16 —

0,24

4 — 0,50 —

0,49

—

0,01 —

0,00

Zusammen 4,6 3 —

3,07

—

0,53 —

1,03.

Ferner enthielt die Entwickelungsröhrc nach 0,75 C. ZollGas, ohne Zweifel fast blofs kohlensaurcs, da auch der letzteentwickelte Antheil fast blofs daraus bestanden hatte; und daausserdem 4,5 C. Zoll beim Kochen übergegangen waren,welche sich über dem Quecksilber wieder mit Luft sättigten,so kann man annehmen, dafs 113 (117,5 — 4,5) C. ZollBrunnenwasser 5,38 (4,63 + 0,75) C. Zoll Gasgemengeentwickelt haben, oder 100 Mafs Wasser 4,76 Mafse Gas,welches 3,38 Mafs kohlensaurcs Gas, 0,47 Mafs Sauerstoff-gas und 0,9 1 Stickgas enthält. — Da Henry gewöhnlichesBrunnenwasser anwandte, welches vermuthlich sauren koh-lensauren Kalk enthielt, so ist hierdurch vielleicht die Mengeder Kohlensäure beträchtlicher gefunden worden, als cs etwabei reinem mit Luft gesättigtem Wasser der Fall gewesenwäre.

A. v. IIumboi.dt und Gay - Lüss ac entwickelten aus ver-schiedenen Arten von Wasser durch langes Kochen die Luft(deren Umfang beim Schnee und Seinewasscr ungefähr 0,0 4von dem des Wassers betrug) und fanden, dafs 10 0 Mafsder so erhaltenen Luft an Sauerstoffgas enthalte: bei distil-lirtem Wasser: 3 2,8 bei Regenwasser 31,0 bei Schneewas-ser 28,7 und hei Seinewasser 29,1 bis 31,9 Mafs. Auchsie fanden, dafs das Wasser das SaucrstofTgas fester zurück-hielt, als das Stickgas, so dafs, wenn man die aus dem Sei-newasser durch Erhitzen entwickelte Luft in 4 Anthcileuaufiangt, der erste in 100 Mafsen 23,7, der zweite 27,4,der dritte 30,2. und der vierte 32,5 Mafs Sauerstollgas ent-hält; so zeigte auch die erste aus Sclmeewasscr entwickelteLuft nur 24,0, die zweite 26,8, die dritte 29,6 , die vierte32,0 und die fünfte 3 4,8 Procent SaucrstofTgas dem Umfangenach. Wenn Wasser, welches mit den gasigen Gcmeng-theilcn der Luft gesättigt ist, den einen derselben wieder