90 Absorption der elastischen Flüssigkeiten
Umfang der hineingebrachtcn Kohlen betrüg 16 bis 17Wiirfelzoll.
Die Methoden 3 — 6 haben das Ueblo, dafs sich dieLuft nicht völlig aus dem Apparat entfernen lafst; auch sindbei 3 und 6 die Gaso durch Wasser gesperrt, welches vonder Kohle zum Theil absorbirt wird, Und so auf die Ab-sorption Einflufs hat.
Die Menge, worin die Gaso verschluckt werden, hängtab: i. Von der Natur der Gaso . 2. Von der Natur derKohle. 3. Von dem äufsern Druck. 4- Von der Tempe-ratur. 5. Von der Beimengung anderer Gase. 6- Von derGegenwart anderer nicht gasförmiger Materien in der Kohle.
Zu\ 1. Nach SaussÜre verschluckt 1 Mafs ganze Buchs-bauinkohlo bei 11 bis 13° C. und bei 0,72 4 Meter Luftdruckbei Methode 2 bei Methode 1 .
9 0 Mafso
85 -
Schwefligsaures Gas .
65 —
Uydrothionsaures Gas
55 —
Stickoxydulgas
40 —
35 —
31,5
Oelcrzeugcndes Gas .
35 —
Kohlenoxydgas
9,42 —
Sauerstollgas ....
9,25 —
8,33
Stickgas.
7,5 —
7,0
Oxydirtes Kohlenwasscr-stoflgas aus feuchterKohle.
5
Wasserstoflgas ....
1,75.
Vom Stickoxydgas nimmt die Kohle 38 Mafs auf, dochwird ein Theil des Gases zersetzt, so dafs dieses Resultatnicht mit den andern zusammengcstellt werden darf.
Die wichtigsten Resultate der von den übrigen Physikernangestellten Versuche sind folgende:
Nach Fontana nimmt die Kohle vom Stickgas und Was-serstoflgas kaum ihr gleiches Volumen auf. Die glühend un-ter Quecksilber gelöschte Kohle verschluckt nach Deiami-thf.rie 12 Mafs kohlensaures Gas, 9 Stickoxydgas, 2 Was-scrstolTgos und 2 Stickgas. Morozzo fand, dafs bei der Me-