Band 
Erster Band. A und B.
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96
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96 Absorption der elastischen Flüssigkeiten

Sauerstoffgas in dev Kohle und sic nahm zu wenig Wasser-stofl'gas auf, vielleicht, weil der Versuch nicht lange genugdauerte.

1 Mafs Buxbaumkolile mit 1,75 Mafs Wasscrstoffgas ge-sättigt, und in 2 0,45 Mafs Sauerstollgas gebracht (welches2 ProcentStickgas enthielt), absorbirtc innerhalb 2 4 Stunden,wobei das damit in Berührung gesetzte Thermometer anfangsuni 2°,5 C. stieg, 7,5 Mafs Sauerstoifgas und stiefs dafür 1Mafs Wasserstoirgas aus, und behielt also 0,75 Mafs Was-serstoifgas. Nach der Daltonschen Formel hätte die Kohle

9,2. 7 rw= 8 ,S 4 M. Sauerstoffgas absorbiren und 1 ,7 5.-^^ 7 ,10 ,(ja

= 0,13 Mafs Wasserstoffgas zuriickhaltcn müssen. Viel-leicht war auch hier der Versuch innerhalb der 24 Stun-den noch nicht ganz beendigt.

1 Mafs Buxbaumkolilc in 16 Mafs eines Gemenges ge-

O Ö

bracht, das aus -y Sauerstoflgas und Wasscrstoffgas bestand,absorbirtc 3 Mafs Sauerstoflgas und 1 Mafs Wasscrstoffgas.

Ersteres hätte nach Daltons Formel 9,2. —- = 1,78 Mafs

, 0,66

und letzteres 1,75. = 1,41 betragen müssen.

1 Mafs Buxbaumkohle mit einem Gemenge von 8 MafsStickgas und 8 Mafs Wasserstofl'gas in Berührung, verschlucktin 24 Stunden 3,5 Mafs Stickgas und 0,9 Mafs Wasserstofl'-gas, und es erfolgt bei 5 Wochen langem Zusammenstehenkeine weitere Verdichtung. Die Absorption des crstcrcn

4,5

hätte nach Daltons Formel 7,5. —= 2,9 Mafs und die

1 1,0

71

des Wasserstoffgascs 1,75. 1,1 Mafs betragen müssen.

Ucber das Verhalten der Kohle gegen die atmosphärischeLuft sind von vielen Physikern Versuche angestellt worden.1 Mafs Holzkohle verschluckt nach Foxtana gegen G MafsLuft, so dafs nichts übrig bleibt; nach Lametiierie G bis1 0 Mafs ; nach Monozzo verschlucken 3 0 Grain Holzkohlenach Methode 5 bei Anwendung einer 18 Zoll hohen, mitLuft gefüllten, Glasröhre 7 // 6 /// , wenn die Kohle zuvor ge-glüht, und 3" wenn gewöhnliche Kohle entweder der Sonneausgesetzt, oder bis zu 100° erhitzt worden war; nach