Band 
Erster Band. A und B.
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durch Kühl e.

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stoffgas gesättigte Kohle behält nach dein Durchiln’iigcn mitWasser 0,0 5 M. zurück. Lin Mafs mit 3 3M. kohlensaurcin(Jas verbundene Kohle entwickelt hierbei 17 Mafse. DieEntwickelung ist so heftig, dafs man beim Zusammenbringenvon mit kohlensaurcin Gase gesättigter Kohle mit einergröfseren Menge Wasser in einer starken verstopften Fla-sche Sauerwasser darstellen könnte. Die Austreibung derGase durch Wasser ist in 4 8 Stunden beendigt. Nochgröfsere Mengen des Gases lassen sich durch Kochen dergashaltigen Kohle mit Wasser austreiben, doch nicht alles.Die so durch W'asser ausgetricbenen Gase, auch wenn siemehrere Tage in der Kohle verweilt hatten, schienen nachSaussÜre nicht verändert zu scyu ; das ausgetriebene Saucr-stolfgas hält keine Kohlensäure, aufser wenn es erst nachMonaten ausgetrieben wird; das Wasserstoflgas ist nicht mitKohlenwasscrstoflgas, und das kohlensaure nicht mit Koh-lenoxydgas gemengt; nur halten sie ein wenig Stickgas bei-gemengt, welches wahrscheinlich schon in der glühendenKohle enthalten gewesen war.

Mit Luft gesättigte Kohle entwickelt nach Fontana imWasser 0,6 der verschluckten Luft, und das so Ausgetrie-bene besteht aus viel Stickgas mit wenig kohlensaurcin undSauerstolfgas. Nach Dn.AMETnr.niE treibt das Wasser ausglühend in Quecksilber gelöschter , dann mit Luft gesättig-ter Kohle nur 0,2 5 derselben aus, und dieses verhält sichwie reines Stickgas; doch will er auch gefunden haben, dal'sgewöhnliche Kohle mit Wasser eine Luft entwickelt, dieungefähr so gut ist, wie die atmosphärische (dies w ar wohlnur die in den Poren frei enthaltene Luft). Nach Monozzogiebt die mit Luft gesättigte Kohle nur derselben iiu'Wasser von sich, und dieses ist ein Gemenge von Stick-gas und von kohlensaurcin (?) Gas. Nach Parrot undGrindel ist das durch "Wasser aus lufthaltiger Kohle ent-wickelte Gas reines Stickgas.

Die ausführlichsten Versuche über das Verhältnifs luft-haltiger Kohle zu Wasser sind folgende von Vogel : Ge-wöhnliche, nicht frisch geglühte Holzkohle entwickelt imW asser kein Gas, weil sie sich schon an der Luft mit Feuch-tigkeit beladen lind das durch das Wasser austreibbare Gas