fester Körper.
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zwischen festen gleichartigen und ungleichartigenHörpern statt finden, Indem aber die Adhäsion eineFolge der genauen Berührung der einzelnen Thcile derKörper ist, so mufs sic um soviel stärker seyn, je gröfserdie berührenden Flächen und je ebener sie sind, welchesGesetz in der Mechanik allgemein angenommen wird, Dafsdie Adhäsion übrigens nie eine gleiche Stärke als die Co-liäsion zeigt, folgt wohl ohne Zweifel aus einer nicht abso-luten Politur der berührenden Flächen und aus den unver-meidlich zwischen ihnen befindlichen Partikeln heterogenerKörper und einer sehr dünnen Luftschicht, wenn man keineahstofsendc Kraft anzunchmcn geneigt ist 1 2 .
Man pflegt die Adhäsion zwischen festen Körpern an-schaulich zu machen durch eben geschliffene Platten vonMetall, Glas, Marmor u, s, w,, welche oft auch Cohäsions-plattcn genannt werden. Solche sind sie allerdings dann,wenn man sie vermittelst eines erhärtenden Bindemittels,wohin allenfalls auch erstarrtes Talg gehört, wie Musschen-brock, vereinigt, und diese gehören also nicht hierher.Indefs zeigen sie, auch ohne Bindemittel vereinigt, einebeträchtliche Stärke des Zusammenhanges, selbst im luftlee-ren Raume*. Nimmt man zu den Adhäsionsplatten weicheKörper, wozu sich vorzüglich das Blei eignet, so ist dieErscheinung nicht rein, indem die sich am genauesten be-rührenden Tlieile eine wahre und eigentliche Vereinigungeingehen, wodurch die Erscheinung ihres Zusammenhän-gens zugleich unter die Coliäsion gehört. Hieraus ist cs er-klärlich, dafs Martin 3 zwei Bleicylinder, von Quad.Z. Qucerschnitt mit einem Federmesser sehr eben schabte,daiai stark-zusammenprefstc, und mit diesen ein Gewichtvon 130 Pfd. hob. Ob die Temperatur auf die Stärke derAduäsion fester Körper einen Einflufs habe, kann nur mitgrofscr Mühe ausgemittelt werden, und sind darüber nochkeine entscheidende Versuche bekannt.
1 S. Abstofsun^.
2 Hujgcns in Phil. Tr. N. 86. Newton Opt. qu. XXXI. p. 3i6, ed.Clarke. Enmet in Ann. of Phil, N. S. III. 426.
5 Philosoph. Brit. vol. I.