Band 
Erster Band. A und B.
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Adhäsion

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Commissaircn für sehr zweckmäßig erkannt wurde 1 . DieIlaupttheilc der Maschine nebst dem Principe, wonach sicFig.construirt ist, sind aus der Zeichnung an sich klar. Eine33-Rolle T nämlich, welche an irgend einem Gestelle ange-bracht, und vermittelst einer Kurbel gedreliet wird, be-wegt durch das Seil ohne Ende eine Rolle, an deren Axceine andere Rolle n schnell umläuft, und das oben um die-selbe, unten um die Rolle m (geschlungene Seil ohne Endea b in Bewegung setzt. Letzteres tritt hiernach aus demWasser irgend eines Behälters, hier des Gefäfscs R, worindie Rolle m festgemacht ist, welche übrigens auch durchein Bleigewicht hernbgezogen werden kann; geht durcheine hinlänglich weite Oellnung in den Kasten C, hebt dieanhängende Wassermenge in denselben empor, und spritztsie beim Umdrclien um die Rolle n gegen die obere Wan-dung des Kastens, an dessen Wänden das Wasser herabläuft,Während sich der herabgehende Strick wieder in das Wasser-gefäfs senkt. Aus dem Kasten C, bei welchem die fiir dasSeil bestimmten Löcher mit aufwärtsstehenden Röhren ver-sehen sind, um das Zuriieklliefsen des 'Wassers zu hindern,läuft das Wasser aus einer seitwärts angebrachten Röhre ab.

Das Modell, welches der Erfinder vorzeigte, leisteteunglaublich viel. Mit einem Seile von 2 1 Lin. im Umfangewurden in 7,7 5 Minuten 250 Pinten Wasser aus 6 3 F. ge-hoben 2 . Es sind seitdem mehrmals Verbesserungen dieserMaschine vorgcschlagcn, namentlich durch Landriani 3 ,welcher den zum Wasserheben bestimmten Strick auch überdas treibende Rad zu schlingen rätli, durch Venel 4 und vor-züglich durch Benzenberg 5 6 . letzterer läfst zwei Rollen

1 J. de Ph. XX. l 3 a. Lichtenberg nannte in seinen Vorträgenmündlich den bekannten J. Smeaton als den Erfinder, ■welcher zufälligauf die Idee gekommen sey, als er seinen Spatzierstock durch ein Lochim Eise der Themse steckte ( dann schnell in die Höhe zog, und miteinem beträchtlichen Ueberzuge von Wasser bedeckt fand.

a Lichtenb. Mag. 1 . 5 . 45 .

3 Description d'une Machine propre ä c'le'ver l’cau cet. Gc'ne've 1782.8. Licht. Mag. 11. 2. 69.

4 Hist, et Me'm. de la Soc. des Sei. pbys. de Lausanne . 1784—86.

4 . T. II.

6 Voigt Mag. VI. 5 ll.

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