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A i : v o n a u t i k ,
Auffindung eines Mittels, die horizontale Bewegung der Ae-rostaten zu hestinnnen. Zwar wurde kurz nach ihrer Er-findung erzählt, dafs Vallet und Alban, Directoren derclicmischcn Officin zu Javelle hei Paris den 25. Aug. 1785eine Luftreise von Javelle nach St. Cloud gemacht, sich andem bestimmten Orte niedergelassen hätten, und am Abenddurch willkiihrlichc Lenkung des Ballons in entgegengesetz-ter Hichtung wieder zurückgekehrt wären 1 , allein alle spä-teren Versuche beweisen das Oegenthcil dieser Behauptung.Man hat gleich anfangs die Mittel der horizontalen Lenkungaus der Schiffahrt entlehnen wollen; wenn man aber berück-sichtigt, dafs hierbei drei Kräfte gegeben sind, nämlich dieAdhäsion des Schilfes am Wasser, der Widerstand des Was-sers und der Stofs des Windes, wovon hauptsächlich diebeiden letzten vielfache Combinationen darbieten, dafs aberbei der Aeronautik nur eine Kraft, nämlich der Stofs des Win-des gegeben ist; so begreift man bald, dafs hierdurch dieHichtung des Ballons allein bestimmt wird, mithin keineSteuerruder und Segel anwendbar sind, weil diese gleichfallsdie Bewegung des Windes annehmen, und der Aeronautdaher beim heftigsten, aber gleichmäfsigen Sturme sichscheinbar in völliger Windstille befindet, und dafs durchausnoch eine zweite Kraft zur Erlangung der Bewegung in derDiagonale erforderlich ist. Dennoch wurden Steuerruderund Segel in Vorschlag gebracht, als die Akademie zu Lyon 1784 einen Preis für die Lösung des Problems der horizon-talen Lenkung der Aerbstaten festgesetzt hatte. Nicht min-der unnütz und noch unausführbarer ist die Anwendung derSchaufelräder nach Palmer 2 und Danzel 3 . Besser war derVorschlag der Ruder, welche auf verschiedene Weise con-struirt gegen die Luft geschwungen wurden. Mit ganz ein-fachen wollen die Gebrüder Robert den 19- Sept. 1784eine Abweichung von 2 2 0 von der Richtung des Windeshervorgebracht haben. Noch gröfser soll die Wirkung ge-wesen scyn, welche Vallet und Alban den 2 9- August