Horizontale Richtung.
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sogar (Jas Umschlagen, wie beim Fallschirme, zu ver-meiden *,
Beiweiten am zwcckmäfsigsten ist der Vorschlag, wel-chen schon Montgolfier äufserte’, weit ernstlicher aber derGraf Zambecc ari auszuführen versuchte, nämlich durchwillkiihrliche Bestimmung der lothrechten Bewegung derAerostaten von den in ungleichen Höhen verschiedenen Luft-strömungen diejenige, oder diejenigen zu benutzen, derenRichtung der Absicht der Aeronauten entspricht. Da dieLuftströmungen in der Regel selbst in mäfsigen Höhen ganzentgegengesetzte Richtungen haben, so liefse sich diesesWittel ohne Zweifel mit dem besten Erfolge anwenden, wennnur die Aerostaten selbst durch die Unveränderlichkeit ihrerSteigkraft eine länger dauernde Benutzung gestatteten, dennin diesem Falle würde sich wegen der aufserordentlichcnGeschwindigkeit ihrer Bewegung vielleicht grofscr Nutzendurch Reisen in unzugängliche Länder von ihnen ziehenlassen 1 2 3 .
Die Werkzeuge, welche die Aeronauten bei ihrem Auf-flügen mitnahmen, gehören, aufser einem Barometer undThermometer znr Bestimmung der erreichten Höhe, nichteigentlich zur Aeronautik, sondern sind im Allgemeinenphysikalische Instrumente für die verschiedenen Beobach-tungen. Zwei eigenthümlich zur Aeronautik gehörige Vor-richtungen, deren sich der Graf Zambeccari bei seiner er-sten Luftfahrt bediente, verdienen indefs wenigstens des hi-storischen Interesses wegen erwähnt zu werden. Das erste,Anemometer genannt, bestand aus einer Art Waage mit ei-nem horizontal liegenden Windflügel. Indem die Luft beimAufsteigen des Ballons gegen diesen den Quadraten der Ge-schwindigkeit proportional wirkte, und ihn niederdrückte,
1 S. Fallschirm.
2 Faujas de St. Fond. H. Ia5. Lichtenb. Mag. III. 1 . 172 .
3 Melzl’s neueste Vorschläge in Dinglers Journ. XIV. 63, die Luft-ballons durch Segel an einem herabhängeuden langen Seile zu regiren,sind aus vielen Gründen, und schon deswegen unauwendbar, weil einbiegsames Seil auf die Länge von mehreren hundert Lachtern um seineAxe durch die geringste Kraft drehbar ist, mithin überhaupt keine Se-gel gestattet,
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