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Aürostat
Aerostat.
Acrostatische Mascliine;Luftballon; Mont-golfiere; Charliere ; machina aerostatica; Ae-rostat; machine ou ballon aeroslatique; Montgolficre;Charhere; aerostatic machine; air-balloon ; nennt
anerkannt richtige Principien gegründet« Bei einem für die Wissenschaftkünftig vielleicht höchst wichtigen Gegenstände kanu es indefs nicht fürühcrilüssig gelten» auch diesen neuesten "Vorschlag genau zu prüfen.Der Ausführung desselben stehen nämlich zwei Hindernisse entgegen,l. Durch Aufblasen oder Ausleeren des inneren Ballons würde der äu-fsere oder innere Druck gegen den grofsen Ballon für die Dilfcrenz vonl Z, des Barometerstandes umnähe j| 0 = 8o Pfd. gegen einen par. Qna-dratfufs vermehrt werden, eine Grofse , welche eine Verbiegung desBleches , hierdurch aber allmäliges Zerbrecheu oder gar ein augenblick-liches Zerreifsen zur Folge haben müfste. Ware dieses nicht zu fürch-tcu , so dürfte man nur den Ballon ein Für allemal Füllen, bis er zurHälfte der berechnetenllöhe gestiegen wäre, Wasserstoifgas entweichenlassen, uud dann fest verschliefsen. Er würde dann die erforderlicheHohe erreichen, und es liefse sich die lothrechte Bewegung durch eineHohe von etwa 1170 p. F., welche einem Unterschiede von 1 Z. des Ba-rometerstandes zugehört, und daher eine Differenz des Dmckes von*■£ = 4 o Pfd. gegen einen Quadratfufs bervorbringen würde, leichtdurch eine, gleichfalls von Kupferblech gemachte, Montgolfiere bewerk-stelligen*, um wieder herabzukommen dürfte man aber nur eine KlappeÖffnen, durch diese Wasserstoffgas entweichen und atmosphärische LuftEindringen lassen, welches in Verbindung mit der Wirkung der Mont-golfiere das Herabsinken bewirken würde. 2. Noch wichtiger aber istdas zweite Himiernifs. Der Grund nämlich , weswegen die Luftballonsaus biegsamen Stoffen zu einem längeren Gebrauche, mithin auch Fürgröfsere Belsen untauglich sind, liegt in ihrer Duichdringüchkeit fürdie atmosphärische Luft, weswegen das Wasserstoifgas sehr bald verun-reinigt, daher zu schwer uud zum Tragen der erforderlichen Last un-genügend wird. Eben dieser Bedingung ist aber der von Prechtl vorge-schlagene innere Ballon um so mehl unterworfen, je stärker die atmo-sphärische Luft in ihm condensirt wird; letztere muis sich daher mit deinWasserstoffgas des grofsen Ballons vermischen, und durch das Exaulliit'Hallezeit ein aliquoter Theil des Gases verloren werden, bis die Steig-kraft des Ballons anlhört. Der angegebene Vorschlag würde also nurdann zum Ziele führen, wenn mau auch den inneren Ballon mit Was-sersteffgas füllte. Weil aber bei vermehrtem äufseren Luftürucke derin der höheren Region im Gleichgewichte befindliche Ballon so viel hö-her steigen würde, bis das angenommene Gleichgewicht der Elnsticitätdes Gases im Ballon und der Luft aufser demselben wieder hcrgettellt