A er os tat.
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man jede Maschine, welche wegen ihres geringeren specili-sclien Gewichtes, als das der Luft ist, in letzterer statischaufsteigt. Weil dem Menschen dev Wunsch y in die höhe-ren Regionen der Luft sich zu erheben, natürlich ist, unddie Möglichkeit eines solchen Aufstcigcus durch den Flugder Vogel gleichsam bewiesen scheint, so hat cs von den äl-testen Zeiten her Menschen gegeben, Welche die Mittel
wäre, bei vermindertem «ufseren Drucke aber bis zu einer gleichenHerstellung des Gleichgewichts herabsinken; so dürfte der iunere Ballonnur dazu dienen, die Expansion des Wasserstoffgases um so viel zucuinpensiren, als die Montgolfiere den Apparat über oder uuter sein ein-mal durch ausströmendes Gas regulirtes Gleichgewicht mit der äufscrenLuft höbe oder herabsinken liefse, Dafs dieses durch Entwickelung vonWasserstoflfgas während der Fahrt geschehen müßte, und dafs zugleicheine Baromelerprobe erforderlich wäre , um die Elasticltät des Gases irtiBallon zu messen, versteht sich von selbst. Durch solche llülfsmittel,welche zwar kostbar, aber keineswegs unmöglich sind, würde der ae-rostatische Apparat sich allerdings in einer wenig wechselnden mittlerenHöhe erhalten können, selbst auch ohne einen in vielen Rücksichten hin-dernden eingeschlossenen Ballon. Das Aufsteigen hätte nur geringe Schwie-rigkeiten, wenn gehörige Sorge getragen würde, dafs das Gas aus einemso grofsen Ballon schnell genug entweichen könnte, das Ilerablassenwürde aber mit grofser Vorsicht durch Einströinenlasseu von atmosphä-rischer Luft geschehen müssen, und es ginge daun die ganze Füllungverloren. Dieses Hindernifs, Verbunden mit einem andern, nämlichdafs man mit einem solchen Ballon sich, selbst mit Hülfe einer Mont-golfiere, nicht würde gauz herahlasseu, und wieder erheben können, essey denn das irgend ein zweckmäfsiges Mittel gegen die Folgen deswechselnden äufsern Luftdruckes sicherte, steht der wirklichen Ausfüh-rung noch immer entgegen. Indefs wäre schon viel gewonnen, wennein innerer Ballon, mit Wasserstofigas, oder mit atmosphärischer Luftgefüllt nur dazu diente, beim Herablassen der Maschine die Dichtigkeitder inneren Luft so weit zu erhöhen, als der vermehrte äufsere ; Druckerfordert. Das bedeutendste Hindernifs liegt aber in der UngeheuernGewalt, womit eine so grofse Maschine durch die Luftströmung würdejortgetrieben werden , wodurch das Ilerablassen und Festhalten dersel-ben ohne besonders günstige Bedingungen leicht auf längere Zeit undan vielen Orten unmöglich werdeu könnte, Uebrigens würden die Ko-nten der Verfertigung, sicheren Füllung und Ausrüstung zwar grofs seyn,aber keineswegs diejenigen übersteigen , welche sonst wohl auf Reise-expeditiouen verwandt werden, die Schnelligkeit und Sicherheit aber,selbst bei einer Reise um die Welt, dürfte leicht die kühnsten Erwar-tungen noch übertreten.