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die Gesetze der Aeronautik giebt, als die übertriebenenWindbeuteleien der späteren Aeronauten'. Ferner ist da-liin zu rechnen das Aufsteigen französischer Offiziere zurAuskundschaftung des österreichischen Lagers am Tage derSchlacht vonFlcurus, worüber Fourcroy am 3ten Jan. 1795einen Bericht abstattctc a . Dieser Ballon war von elliptischerForm, hatte 5 7 F. im Umfange, wurde bei widrigemWinde von 30—40 Pferden gehalten, während die Aero-naut eil ihre gemachten Beobachtungen auf Zetteln mit Bleibeschwert an einer Schnur herablicfscn. Ueberhaupt wur-den zu jener Zeit die Luftballons zu ähnlichen Zwecken oftangewandt, und der Berichterstatter erwähnt deren 3 4, mitdem Zusatze, dafs gegen einen derselben am 1 3ten Juni zuMaubeuge eine Batterie von 17 Kanonen ohne Erfolg ge-richtet sey. Was aber zugleich vorausgesagt wurde, näm-lich dafs die Aerostaten künftig bei allen Armee-Corps wür-den cingcfiihrt werden, ist nicht in Erfüllung gegangen,wahrscheinlich wegen der Langsamkeit und Schwierigkeitder Füllung und der bis jetzt noch sehr grofsen Mangelhaf-tigkeit oder Unmöglichkeit ihrer Lenkung i * 3 . Im Jahr 1799den 2 5stcn Juli stieg der berühmte Laeande mit Garneristauf, ohne jedoch physikalische Beobachtungen zu machen,aufscr dafs er die Höhe, bis zu welcher er sich erhobenhatte, vermittelst des Barometers zu 2 5 0*. berechnete 4 .Am 13. April 1803 versprach der nämliche Künstler denObcrmedicinalratli IlERMBSTäDT zur Anstellung physikali-scher Versuche mitzunehmen, allein als die Auffahrt sichbis gegen Sonnenuntergang verzögerte, und er ohnehin dar-auf bestand, erst seine Frau mitzunehmen, dann einige Mei-len von Berlin wieder herabzukommen, und längstens zwölfStunden zu warten, bis der berühmte Physiker mit seinen
i Posseil Europäische Annalen 1795. St, II. S. i 42.
a Faujas. 236. Kramp. II. 126.
3 Aufangs wurde die Anwendung solcher Maschinen zu Kriegsge-hrauche sehr betrieben durch den als Physiker und Mathematiker be-rühmten General Meusnier , den Gehiilfeu Lavoisiers hei vielen 6einerArbeiten, welcher bei der Vertheidigung von Mainz im Revolutions-kriege starb; nach seinem Tode aber war nicht mehr die Rede davon.
4 S. G. XVI. 7,