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Aerostatik.
mit seinem absoluten, sondern nur mit seinem relativenGewichte gravitiren. Hiernach mufs also jeder gleichschwere Körper in ihr schwimmen, jeder leichtere in ihrmit seinem relativen geringeren Gewichte aufsteigen, wor-auf die Theorie der u 4 erostaten beruhet, jeder schwerereaber nur mit seinem relativen Gewichte hcrabsinken. Letz-teres kommt bei der Bestimmung des spec. Gew. der Körperin Betrachtung, indefs die hierbei erforderliche Corrcction= w' so unbedeutend ist, dafs sie in den meisten Fallenvernachlässigt werden kann 1 2 .
Aus den statischen Gesetzen bei expansibelen Flüssig-keiten folgt ferner unmittelbar, dafs die durch Wärme aus-gedehnten Quantitäten auf gleiche Weise in die Höhe stei-gen müssen, als dieses bei erwärmten tropfbar flüssigen derFall ist, worauf eine Menge Erscheinungen beruhen. ImAllgemeinen wird man daher finden, dafs in Zimmern dieoberen Luftschichten wärmer sind, als die unteren, undbeim Heizen der Zimmer durch Luft, welche in eigenenRäumen für diesen Zweck erhitzt ist, wird diese ohneSchwierigkeit in die Höhe steigen 3 . Oeflnet man die Thüreoder das Fenster eines erwärmten Zimmers ein wenig, undhalt ein Licht gegen die Oeflnung, so wird man bemerken,dafs die Luft unten einströmt, und oben abfliefst 4 . Ebendieses nimmt man im Winter wahr, wenn die Luft im Zim-mer bedeutend wärmer ist, als die äufsere, indem man siealsdann durch ein geöflhetes Fenster vermöge der ungleichenLichtbrechung oben ausfliefsen und unten liercinströmensieht. Hierauf beruhet ferner der oft sehr starke Zug oderdas Aufwärtsströmen der Luft in Schachten 5 , welches man,im Fall eines Stillstandes, durch etwas oben angezündetesStroh befördern kann. Vorzüglich kommt dieses aerosta-tische Gesetz in Betrachtung bei den Windöfen, den Circu-