A etlie r.
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lirofen, Jen Schornsteinen nnJ Kaminen , in welchen di©erwärmte Luft aufsteigt, und die kältere herzuströmt %worauf hauptsächlich die Grundsätze ihrer Construction be-ruhen 1 2 , desgleichen bei der Auffindung der Ursachen desWindes und der allgemeineren, wie auch der partiellerenLuftströmungen, indem die letzteren an sehr heifsen Tagenund bei vollkommener Windstille unter schattigen Bäumen,oder an sonstigen kühlen Orten sofort wahrgenommen wer-den. Viele Ventilatoren 3 endlich beruhen auf diesem sta-tischen Aufsteigen der wärmeren Luft. Man kann das-selbe leicht sichtbar machen durch die kleinen Flugrädchenvon Papier, wenn man ein rundes Stück desselben schnek-kenförmig in einen Streifen schneidet, das Centrum auf ei-nem lothrechten Stifte balancirt, und diesen Apparat auf ei-nen geheizten Ofen stellt. M.
A et,h er.
H immelsluft; Aether ; £tlicr; Ether. Unter die-sem Namen haben sich mehrere Naturforscher ein sehr fei-nes elastisches Fluidum gedacht, welches den ganzen Ilim -melsraum ausfiille. Ob es ein solches Fluidum gebe, hatimmer sehr hypothetisch geschienen, da mau zwar einigenegative Behauptungen von diesem Aether aufzustellen ver-mochte, z. B. Mafs er nicht dicht genug sey, um einen in derBewegung der Planeten bemerkbaren Widerstand hervor-zubringen, dafs er nicht fähig sey, das Licht in einem merk-lichen Grade zuriiekzuwerfen, u. s. w.; aber etwas Positi-ves, wodurch sich sein Daseyn verriethe, nicht nachgewie-sen werden konnte. Erst in den neuesten Zeiten hat manGründe gefunden, erstlich den Widerstand dieser den Ilim -melsraum ausfüllenden Materie nicht als ganz und gar unmerk-lich anzusehen, und zweitens anzunehmen, dafs das Licht,indem cs durch den Himmelsraum fortgeht, eine — wenngleich geringe — Schwächung erleide.
1 J. Ferguson I.ectures on selcct suhjects. Lond. 1790. 8. j>. 173.L. Euler N. Com. Pet. XIII. 3 o 5 . XIV. 1. 270. XV. 1. 219.
2 Claveli» in Ann. de Chiin. XXXIU. 372, G. VI. 263.
3 S. Ventilator.