Band 
Erster Band. A und B.
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A ggrega tform. Akustik.

Die Körper gehen durch verschiedene Ursachen und mitsehr ungleicher Leichtigkeit aus dem einen Aggregatzustandein den andern über, weswegen der eigentliche und einzigeGrund des einen oder des andern Zustandes nicht ausschließ-lich in der Beschaffenheit der Körpcrelemcnte, oder in demWesen der verschiedenen Grundstoffe liegen kann. DieAnhänger der Kantischen Dynamik sind geneigt, diesen Zu-stand überhaupt und seinen Wechsel auf den Conllict derbeiden Grundkräfte, der Dehnkraft und Ziehkraft zurück-zuführen, wobei aber die Nachweisung des eigentlichenGrundes fehlt, warum die eine oder die andere Kraft über-haupt oder temporär vorherrschend und überwiegend scynsoll. Mehr in sich und mit der Erfahrung übereinstimmendist die neuerdings von Laplace geäufsertc Meinung, dafsdie Quantität der Wärme, bedingt durch die Wärmccapaei-tät und individuelle Beschaffenheit der Materie den ver-schiedenen Aggregatzustand hervorrufe, indem die Körperdurch vermehrte Wirksamkeit dieses repulsiven Princips ausdem Zustande der Festigkeit in den der tropfbaren und dannder expausibelcn Flüssigkeiten überzugehen disponirt wür-den. So übereinstimmend mit dem Phänomenen diese An-sicht auch ist, so bleibt dabei dennoch die eigentliche Artder Wirkung der Wärme unbekannt 1 . M.

Akustik.

Acustice ; Acoustique ; slcustics ,* abstammend vomgriechischen Worte uxovuv , hören, heifst der Wortbedeu-tung nach die Lehre vom Hören, in welchem Sinne manauch akustische Werkzeuge solche Apparate zu nennen pflegt,deren sich Schwerhörende zur Erleichterung und Verstär-kung des Hörens bedienen. Man versteht indefs auch allesdasjenige darunter, was als physische Ursache das Hörenbewirkt, mithin die Lehre vom Schalle, die Gesetze seinerErzeugung, Fortleitung, des Eindruckes, welchen derselbeauf das Gehör macht, und die Theorie, welche darzutliunsucht, warum und nach welchen Regeln Töne zu einem an-genehm oder unangenehm afficirenden Ganzen verbunden

i S. Abstofsung.