Alcalimeter.
A1 c a r a z a,
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werden, wodurch also die Akustik zur Lehre vom Tönen,vom Schalle, vom Klange und von der musikalischen Har-monie wird. In dieser Bedeutung hat der classischste Schrift-steller über diesen Gegenstand, Ciiladki, das Wort ge-braucht Sonst unterscheidet man zuweilen auch Dia-kusiik , die Lehre von der Fortpflanzung des Schalles, undKutakustik, die Untersuchung der Gesetze der Rellectiondesselben. Die hierher gehörigen Untersuchungen lindensieh an den geeigneten Orten angestellt. 31.
Ale alimeter
nennt Decboizii,i,es 2 ein Instrument, welches bestimmtist, die Quantität des reinen Alkali in der gemeinenPottasche (und nach gleichen Grundsätzen des eigentlichenNatrons in der gewöhnlichen Soda) aufzufiuden. Im We-sentlichen besteht dasselbe aus einer calibiirten und graduir-ten Röhre, in welcher eine Solution der Pottasche mitSchwefelsäure neutralisirt wird. Da das Instrument zu-nächst für Chemiker gehört, und auch diese dasselbe schwer-lich allgemein einfiihrcn werden, so ist eine ausführlicheBeschreibung desselben liier überflüssig 1 2 3 . 31.
A 1 c a r a z a.
Ist ein tliöncrnes Gefäfs, dessen man sieh in Spanien ge-wöhnlich bedient, um das Getränk kühl zu erhalten. Mausagt, dafs die Gewohnheit; sieh solcher Gefäfse zu bedie-nen , von den Mauren herstamnie. Sie sind ungleich bau-chig, mit einem engeren^ oben sich wieder erweiterndenIlalse versehen, olingefähr einen Fufs hoch und 0,5 F. inder Mitte, wo sie am dicksten sind, weit, gelbbraun, einigeseltenere und kostbarere aber rotli, welche dem Wasser ei-nen angenehmen Geschmack geben sollen. Die gemeinensollen von einer am Feuer sich erhärtenden Erde seyn, mitfeinem Sande vermischt, schwerlich aber wird dem Thoneetwas Salz zugesetzt, um beim Schmelzen die Poren zu er-weitern, denn cs giebt der Thonarten genug, welche leicht
1 S. die Akustik, bearbeitet von E. F. F. Chladui. Leipz. 1802.
2 Arm, de Chim. LX. 17.
3 Klaproth und Wolf chcm. Wort, Suppl. I. 23.