Alkali,
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ter, ein in der senkrecht stehenden Mcssingplatte A ange-brachter schmaler Einschnitt ist, die andre, die Objcctiv-diopter ein in der gröfsern OefTnung DE senkrecht gegen dieEbne des Kreises eingespanntes Haar b c. Man stellt dasLineal so, dafs das an jenen Einschnitt gebrachte Auge, denPunct, nach welchem das Lineal gerichtet werden soll, vondem Haare bedeckt, sieht. Ji.
Alkali.
Lau gen salz; Alcali , sal alcalinum; Alkali, seialkall ; sllkali. Mit diesem Namen bezeichnet man diodurch folgende Verhältnisse ausgezeichneten Stolle : Sic sinddie den Säuren in chemischer Beziehung vorzüglich entge-gengesetzten Materien, welche daher eine besonders grofsoAffinität zu denselben haben, bei ihrer Verbindung mit je-nen die denselben cigcnthümlichcn Charaktere am vollstän-digsten aufheben, und mit ihnen die sogenannten Neutral-salze darstellen, aus welchen Verbindungen sie bei Ein-wirkung eines elektrischen Stromes immer am negativenPole abgeschieden werden. Sie sind sämmtlich im Wasserlöslich, verändern häufig die Farbe der organischen Farb-stoffe, mit welchen sie in Verbindung treten , und zwar aufeine den Säuren entgegengesetzte Weise; namentlich ver-ändern sie die rothe Farbe der meisten rothen Blumen undBeeren erst in Blau, dann in Griin (Rosen u. s. w.), derblauen in Griin (Veilchen u. s. w.), die rothe Farbe der Al-kanna und des Fcrnambuk, und der mit wenig Säure ver-setzten Lackmustinctur in Blau , und färben die gelbe Cur-cumawurzcl roth, Diese Alkalien sind theils unorganische ?tlieils organische,
1. Die unorganischen haben eine besonders grofse Affini-tät zu den Säuren, besitzen den bekannten laugenhaftenGeschmack, und wirken zerstörend (ätzend) auf die orga-nischen Körper. Zu ihnen zählt man das Ammoniak, Kali ,Natron, Lithori , den Baryt, Stroutian und Kalk,und zum Thcil auch die Bittererde (Talk), welche vierletzteren denUcbcrgang der Alkalien zu den Erden bilden.Zum Thcil werden jedoch diese vier Körper, da sie für sichund in verschiedenen Verbindungen eine geringere Löslich-