Band 
Erster Band. A und B.
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A1 ra u c a n t h a r a t. A1 u m i u in.

keit iin Wasser zeigen, als die zuerst genannten, Ton denAlkalien getrennt, und als alkalische Erden Am übrigenErden zugezählt.

2. Unter den organischen Alkalien versteht man die inneueren Zeiten aufgefundenen organischen Materien, welchebesonders die Verbindbarkeit mit den Säuren zu neutralenSalzen und die verändernde Wirkung auf Pflanzenfarbenmit den unorganischen Alkalien gemein haben, obgleichihre Affinität zu den Säuren und ihre Löslichkeit im Wassermeistens nur sehr geringe ist, und sie auch keine ätzendoWirkung auf organische Körper zeigen. Sie besitzengewöhnlich einen sehr bittern Geschmack, machen denwirksamen Ilestandtheil vieler Arzneimittel aus, und sindin mcdicinischer Hinsicht tlicils rein bittere, wie Cin-chonin und Chinin, theils narkotische, wie Morphium ,Pikrotoxin, Er nein, Strychnin, und Solanin;theils scharfe, wie Delphinin, Veralrin und Emetin.

G.

Almucanthar at.

Almicantarat ; Ahnacantar; heifsen die Parallelkrcise,deren Pole mit Zenith und Nadir zusammen fallen. DerHorizont gehört mit in die Reihe dieser Kreise. Man nenntsie auch JJu/ienLreise. Sterne, die.sich auf demselben Al-mucantharat befinden, haben gleiche Höhen. Die Ebnendieser Kreise sind senkrecht gegen die Ebne des Meridians 1 .

B.

Alumium.

Aluminium ; Aluminium; Aluminium; ist diejenigeeinfache Materie, von welcher man annimmt, dafs sie mitSauerstoff die Alaunerde bilde und welche von II. Davy inkleinen metallisch glänzenden Thcilclien erhalten zu scynscheint.

Die bekannteste Verbindung des Alumiums ist die mitSauerstofr zu Alaunerde, {^l'/ionerde , Alumine , Alu-mine ). Diese findet sich in der Natur ziemlich rein im

1 Ueber die Abstammung desNamens s. Lach Anleitung zurKennt-nifs der Sternnamen. Leipz. 1796 . S. i58.