Band 
Erster Band. A und B.
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An wandelungen,

gleich niclit nothwcndig, zurückgeworfen wird 1 . Diese pe-riodisch wechselnden Zustände sind das, was man Anwande-lungen nennt. Der Raum, welcher das Lichttlieilchendurchläuft zwischen dem Eintreten gleicher Zustände hoifstder Zwischenraum der Anwandelungen , Intervallum vicium,l’iutervalle des acces, Interval of Fits, oder auch die Längeeiner Anwandlung ' 1 longueur de chaquc acces.

Erscheinungen, -welche Newton auf dieseAnwandelungen führten.

2. Newton bediente sich, um diese Erscheinungen hervor-zubringen, vorzüglich zweier Objectivgläscr, eines con-vex - convexen , dessen Oberflächen Theile sehr grofserKugelflächcn waren, und eines planconvexen Glases.Das letztere wurde mit seiner ebenen Seite auf jenes ge-legt, und indem mau cs nun nach und nach immer stär-ker an dasselbe andrückte, zeigten sich um den Mittcl-punct Farbenringe, die sich bei Zunahme des Druckeserweiterten und immer neue Farben darboten. Warnämlich bei mäfsigem Drucke eine Farbe in der Mittehervorgegangen, so breitete diese sich bei etwas ver-stärktem Drucke weiter aus, bis in der Mitte eine neueFarbe entstand, wo dann jene erste einen Ring um diesezweite bildete. Bei noch mehr verstärktem Druckewurde der Durchmesser dieses Ringes gröfser, währendseine Breite abnalnn, und es entstand nun in der Mitteein neuer farbiger Kreis, den zunächst ein Ring von dereben aus der Mitte gleichsam verdrängten Farbe umgab,welchen ein zweiter Ring von der ersten Farbe umfastc.So entstanden bei zunehmendem Drucke nach und nachin der Mitte immer neue Farben, um welche sich dienach und nach aus der Mitte verdrängten Falben als Ringe

l Newton hat diesen Gegenstand umständlich in seiuem Werke:Optica , sive de reflexioiiibus, refractionihus, inflexionibus et coloribuslucis abgehandclt, wo das zweite Buch diesen Gegenstand betrifft. Man-che Erläuterungen findet man in Biot Traitd de Physiijue. Tome IV.Chap. 4. Diesen beiden Schriftstellern werde ich liier vorzüglich folgen.•x Nach Biot .