Anziehung.
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17 . Diese Einwürfe haben ohnehin (zumal da Herschels mitschönen Versuchen andrer Art unterstützte, aber aufdie Farbenringe schwerlich ganz passende Erklärung * 1nicht viel Eingang gefunden hat,) sehr an Gewicht ver-loren, seit man mit einer anderen Reihe von Erscheinun-gen bekannt geworden ist, bei welchen ganz entschiedeneine ungleiche Disposition der Lichtstrahlen, vermögewelcher sie in gewissen Fällen zurückgeworfen, in an-dern durcbgelassen werden, statt findet. Diese Erschei-nungen, von denen in den Artikeln Brechung, doppelte ,-
Und Polarisirung des Lichts, — die Rede seyn wird,würden hier zu viele Einmischung andrer Gegenständefordern, daher ich dorthin verweise. Auch in dem Art.jFarben wird unter den Titel, epoptische Farben nochmehr hierher Gehöriges Vorkommen. 2?.
Anziehung.
Attraction; Attractio; Attraction; Attraction orattrcictive Power. Hiermit bezeichnet man theils diegrofse Menge derjenigen Erscheinungen, wonach sowohl dieMaterie im Allgemeinen, als auch die Verschiedenen Körperim Besondern das Bestreben ätifsern, sich einander zu nä-hern, Verbindungen einzugehen, und in denselben zu ver-harren ; theils aber auch, und vorzüglich, die der Materieeigenthiiinliche Ursache, die genannten Erscheinungen zuzeigen, also die Anziehungskraft. Nimmt man die Sachein gröfster Allgemeinheit, so folgt aus der Erfahrung, dafsnicht blofs alle sogenannte wägbare Materie eine Anziehungihrer einzelnen Theilc, sowohl der gleichartigen unter ein-ander , als auch der ungleichartigen gegen einander zeige,sondern dafs auch die sogenannten Imponderabilien ein ge-wisses Bestreben nach einer Verbindung mit wägbaren Kör-pern wahrnehmen lassen. Unter die Phänomene der erste-ren Art gehört zuerst überhaupt das Bestreben aller flüssi-gen Körper, die Kugelgestalt anzunehmen, wenn sic derKraft der Anziehung frei folgen können. In dieser Formerscheinen daher die Regentropfen und einzelne Tropfen
i Die ich im Art. Farbenringe erklären werde.
I. Bd.
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