Araeometer.
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spec. Gew. verscliiedener Flüssigkeiten damit zu messen ver-stand. Von der nämliclien Art war daher ohne Zweifel dasBaryüion der Alten, dessen Synesius von Cyrcne, Bischofzu Ptolemais in seinem Briefe an seine Lehrerin Hypatia erwähnt 1 * 3 , ohne dafs die letztere als die Erlinderin desselbenanzenehmen ist. In Deutschland scheint der Gebrauch derSalzspindeln sehr alt zu scyn, wenigstens gedenkt Thölbewin seiner 16 03 herausgekoinmenen Ilalographie eines sol-chen Werkzeuges, welches aus einem hölzernen, unten mitBlei ausgegossenen Cyliiulcr bestand, als einer längst be-kannten Sache 1 , Des - Chales 3 aber (-f-167 8 ) giebt schonan , wie man dasselbe zum' Abwägen nach Procentcn desSalzgehaltes einrichten könne.
Seit dem Anfänge eines gründlichem Studiums der Na-tur] ehre hat man die verschiedenen Arten Aräometer viel-fach verbessert. Einer der ältesten Verbesserer des nachder ersten Formel construirten, eigentlichen Aräometers mitfester Scale ist Robert Boyle , welcher die Gestalt dessel-ben und seinen Gebrauch beschrieben 4 , und einige Jahrenachher auch die Reinheit des Goldes damit zu prüfen ge-lehrt hat 5 . An eine cylindrisehe Glasröhre wird eine Ku-Fig.gel angeblasen, damit diese das ganze Werkzeug durch ihre 59 .Ausdehnung und ihr geringes Gewicht im Wasser statischschwimmend erhält, und unter dieser befindet sieh eine klei-nere Kugel mit Quecksilber oder Schrot, um den Schwcr-punct tiefer herabzubringen, und das Schwimmen in loth-rcchtcr Lage möglich zu machen. Statt der unteren Kugelwird zuweilen die gröfscre blofs nach unten etwas verlängert,auch verfertigt man diese Spindeln von Metall, Bernstein ,Elfenbein und andern Substanzen. Es versteht sich hierbeiVon selbst, dafs das Instrument in leichteren Flüssigkeitentiefer ciusiukt, als in schwereren , ohne dafs die bei denälteren und schlechteren willkührlich angebrachten Abtliei-
1 S. Fermatii opera matliem. Tolosae 1679 . fol. sub fin. J. S.Wolfii fraginenta mulierum graec. Golt. 173 g. p. 368.
a S. Leupold Theatrum Stat. univ. II. cap. 6 .
3 Mundus niatli. Tract. XIV. T. II. p. 160 .
4 S. Phil. Trans. II. N. z4. p. 4 » 7 .
3 S. ib. X. N. n5. p, 3zg.