Astrognosie.
405
im Juni und im November undDecember eingetretenen gros-sen Conjunction (denn so nannten die alten Astrologen dieZusammenkunft des Jupiter und Saturn, ) zusammen getroffensey 1 , müfstcn wir bekennen, dafs es auch iin neunzehntenJahrhundert noch Astrologischen Aberglauben giebt. Indefsscheint doch weder die hiervon handelnde Schrift noch die,,,, Astrologie « “ eben des Verfassers viel Beifall, gefundenzu haben. B.
Astrognosie.
Sternkenntnifs; Aslrognosia ; Astrognosie (VonuarijQ, Stern und yvwctiq Kcnntnifs); ist die Kenntnifs derSternbilder und der einzelnen Sterne nach den ihnen bcigc-legten Namen. Wenn man einige Fixsterne kennt, so istes nicht schwer, mit Hülfe guter Sterncharten, unter denenBobe’s kleinere Charten die aller bequemsten sind, sich einevollständige Kenntnifs der Gestirne zu erwerben. Stern-charten dienen hierzu besser als Himmelskugelu, da mansich bei diesen ifntner gewöhnen mufs, das was man auf derHimmelskugel von aufsen her sicht, so am Himmel aufzn-suclien, wie es aus dem Innern der Kugel gesehen, erschei-nen würde. Als vorzügliche Anleitung zu Erwerbung derSternkenntnifs ist seit vielen Jahren anerkannt: Bode’s An-leitung zur Kenntnifs des gestirnten Himmels, wovon dieneunte Ausgabe im Jahr 1822 erschienen ist. Weniger pas-send zu diesem Zwecke, obgleich sonst gleichfalls rechtlehrreich ist der von Bode selbst herausgegebne Auszug:Betrachtung der Gestirne und des Weltgebäudes. 2te Auf-lage 1823. Auch WESTPriALS Astrognösie (Berlin bei Rei-mer) ist ein cmpfehlenswürdiges Buch. Die vorzüglichstenSterncharten werden in dem Art. Sterncharten angeführtwerden. B.
Astrologie. » '
Astrologia oder Astrologia judiciaria sive geneth-liacci ; Astrologie ; Aslrology. Mit diesem Namen, der
i J. \V. Pfaff übfr Planeten»Conjunction und deo Stern der dteiWeisen. Bamberg. i8ji.