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Astronomie.
durch ein richtig angcordiictcs Bestreben , die Gröfsc derErde zu bestimmen, berühmt. IIippauch (der von 160 bis125 beobachtete,) 1 2 übertraf im Beobachten bei weitem seineVorgänger; er bestimmte nicht blofs die Länge des Sonnen-jahres genauer, sondern machte auch richtige Bestimmun-gen über die Ungleichförmigkeit der scheinbaren Bewegung'der Sonne, und gab diesen gemäfs die Exccntricität der Son-nenbahn an. Er lehrte die Bewegung des Mondes genauerkennen. Seine Bestimmung des Ortes der Fixsterne lehrteihn, durch Vergleichung mit den (etwa anderthalb Iahrhun-derte früher angestellten) altern Beobachtungen, das Rück-gehen der Naehtgleichen kennen, u. s. w.
Nach Ilipparch hat sieh bis auf Ptolemaeus * , (des-sen wichtigste Thätigkeit vom Jahre 125 nach Christo angerechnet wird,) niemand so sehr ausgezeichnet, dafs erliier erwähnt zu werden brauchte. Von Ptolemaeus besitzenwir bekanntlich ein vollständiges System der Astronomie.Seine Beobachtungen, die ihm zur Verfertigung des nochjetzt vorhandenen Fixsternverzeichnisses fülirten, bestä-tigten Ilipparchs Entdeckung vom Rückgehen der Nachtglei-chcn. Seine mit grofsem geometrischen Scharfsinne durch-geführte Erklärung der scheinbaren Bewegung der Sonne und.der Planeten haben ihm, (obgleich sie unrichtig war) mit Rechteinen grofsen Ruhm erworben, und seine fttyab] avvra^ig,später unter dem Namen Almage&t bekannt, hat Jahrhundertehindurch als Hauptlehrbuch der Astronomie gegolten.
Nach ihm trat ein so gänzlicher Stillstand in den astro-nomischen Forschungen ein, dafs erst di ejlrctber 3 unterAemamun (812 bis 833,) uns etwas bemerkenswerthes,nämlich Beobachtungen der Schiefe der IJkliptik, und eineBestimmung der Gröfse der Erde durch Messung, darbie-ten. Alferganus, Tuebit (starb 901), Albategnius (umsJ. 880), Ibn-Jdnw (ums J. 1000), Alhazen, Almansoksind einige der berühmtesten arabischen Astronomen. Alba-tegnins 4 zeichnete sich durch mehrere genauere Bestim-
1 Mout. I. 258.
2 Mont, f, 2g3.