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meerzcugung unter der Botm-ifsigkcft des Nervensystemsstehe, und dafs sic vorzüglich durch den Sympatliicus maxi-mus nnd seine Plexus im Unterleibe bewirkt werde.
Die Veränderungen, welche im thierischen Körperbeim naturgemäfsen Ein- und Ausathmen der atmosphäri-schen Luft erfolgen, sind folgende: i. Das im rechten Her-zen befindliche dunkle Gemisch aus venösem Blut, Lympheund Chylus, sich durch die Lungenarterie in die feinstenZweige ergiefsend, welche nur durch eine sehr dünne Mem-bran von der in den Lungenzellen enthaltenen Luft getrenntsind, kehrt aus denselben durch die Lungenvenen als hell-rotlies arterielles Blut in das linke Herz zurück. — 2. Diethicrische Wärme scheint in diesem Atlnnungsprocefs ihrenHauptquell zu haben. Bringt man so eben geronnenes Blutmit Luft zusammen, so färbt es sich nach Berthollet pur-purroth, und verwandelt, ohne Umfangsveränderung derLuft, einen Theil ihres Sauerstoffes in Kohlensäure. NachTiienard färbt sich geschlagenes, vom Faserstoff getrenntesBlut mit Sauerstoffgas rosenroth, mit oxydirtem Stickgasbraunroth, mit Ammoniackgas kirschroth, mit Kohlenoxyd -Kohlenwasserstoffgas und Salpetergas violettroth, mit Schwe-fel - und Arsenikwasserstoffgas dunkclviolctt, mit salzsau-rem Gas kastanienbraun, mit schwefelsaurem und Chlorgasschwarzbraun,
Theorie der Respiration.
Nach Layoisier 1 haucht das Blut, ohne mit der Luftin Berührung zu kommen, in die Lungenzellen eine Flüs-sigkeit aus, die vorzüglich Kohlenstoff und Wasserstoff ent-hält; diese beiden Stoffe vereinigen sich mit dem Sauerstoffder Luft zu Kohlensäure und Wasser , welche nebst demausgehauchten, nicht erst neu erzeugten, Wasser mit derausgcatlimeteu Luft entweichen. Nach Thomson und An-deren vereinigt sich der Sauerstoff der eingcatluneten Luftsogleich mit dem Kohlenstoff des ihm dargebotenenBluts, um Kohlensäure nnd Wärme zu erzeugen. Hierfürspricht besonders, dafs das Blut in der linken Herzkammer
t Scherer J. X. 565.