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Wege, dafs dis Atmosphäre begrenzt seyn müsse, worausdaim zugleich folgt, dafs das feinste bekannte Materielle, dioLuft, nicht unendlich theilbar scy. Wäre dieselbe näm-lich nicht etwa durch den unendlichen Rauin verbreitet,sondern nur durch den des Sonnensystems, so würden sichder Mond und die übrigen Planeten aus ihr Atmosphärenbilden, deren Höhe und Dichtigkeit den Anziehungen, mit-hin den Massen derselben proportional wären. Allein nichteinmal der nächste Trabant, der Mond hat eine solche Atmos-phäre, und umgäbe sie den Jupiter , so iniifstc die lichtbrc-chcnde Kraft bewirken, dafs der vierte Jupiterstrabant hin-ter seinem Planeten nicht verschwände, da er doch beimEintritte und Austritte bei seinen Verfinsterungen scharf ab-gesclinittcn wird.
Auf eine sinnreiche Weise hat G. G. Schmidt 1 ver-sucht, die Höhe der Atmosphäre in mindestens sehr genäher-tem Werthe zu bestimmen, indem er von dem Grundsätzeausgeht, dafs die Grenze derselben da liegt, wo die spec. Ela -sticilät der Luft mit der Schwere ins Gleichgewicht kommt.Denkt man sich nämlich eine Luftsäule durchaus von glei-cher Temperatur und Dichte, und einer solchen Höhe =h,'dafs ihre Pressung der Pressung der ganzen Atmosphäregleich kommt; so würde die dieser Pressung entsprechendeSpannkraft die Luft nach dein leeren Raume hin so be-schleunigen, dafs in dem Zcitelemcntc dt eine Geschwindig-keit = 2dt . f gh erzeugt würde; die Schwere dagegenwürde in demselben Zeitmomente eine Geschwindigkeit= 2 gdt hervorbringen. Beide Wirkungen, und daher auchdie sie erzeugenden Kräfte sind, also in dem Verhältnis= \fh : yfg. Hierbei kommt es aber, um die Spannkraftder Luft zu berechnen, vorzüglich darauf an, das Gesetzder Ausdehnung der Luft durch Wärme und die Wärmeab-nahme in gröfscren Höhen zu bestimmen, welche erstereGröfse zwar als vollkommen genau, letztere aber viel weni-ger für in hinlänglich genähertem Werthe bekannt angenom-men werden kann. Indefs wird man sicli von der Wahrheit am
a G. I.XII. 5io.