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seyn, nnd mit zunclmiender Ilölie an Dichtigkeit abnclnneii.Berücksichtigt man blofs das Mariottcsehe Gesetz, so wurdedie Atmosphäre nach diesem aus einer beliebigen Mengegleich hoher concentrischer Schichten bestehen, deren Dich-tigkeit in einer geometrischen Progression abniihme. Weilindefs die Luft auch durch die Wärme ausgedehnt wird,diese aber mit der Erhebung über die Oberfläche der Erdegleichfalls abnimmt, so mufs man das Gesetz dieser Ab-nahme genau kennen, wenn man die Abnahme der Dichtig-keit der einzelnen concentrise.hcn Luftschichten bestimmenwill. Die hierher gehörigen Untersuchungen werden unterden Artikeln: Erde (Temperatur derselben), flohenrnessutr-gen (barometrische) und Strahlenbrechung abgehandelt.
Ob die äufsersten Grenzen der Atmosphäre aus ander»Stollen als aus atmosphärischer Luft bestehen, und ob esaufserhalb der Atmosphäre noch eine oder mehrere Atmos-phären anderer nnd feinerer Stofle giebt, ist oft gefragtund vielfach untersucht *. Nach den bekannten Erfahrun-gen, dafs verschiedene Gasarten durch gegenseitige Anzie-hung sich ihrem statischen Verhalten zuwider vermischen,und dafs die Atmosphäre mit zunehmender Höhe a» Feuch-tigkeit eher ab- als zuuimmt, haben wir keine Ursache,eine höhere, die gewöhnliche Luftatmosphäre begrenzende,anzunehmen. Will man aber eine elektrische, magnetische,ätherische, aus Dämpfen oder sonst aus unbekannten Po-tenzen bestehende Atmosphäre dorthin versetzen, so beru-het dieses auf blofsen Hypothesen, und ist daher einetgründlichen Naturforschung nicht angemessen.
Die Temperatur der Atmosphäre wird durch diejenige-Wärme hauptsächlich bedingt, welche die Sonnenstrahlenauf dev Oberfläche der Erde erzeugen. Indem aber die At-mosphäre selbst der Erde zugehört, so kann dieser Gegen-stand hier nicht vollständig untersucht werden, sonder»fällt mit den Bestimmungen der Erdwärme zusammen, undcs mag hier die allgemeine Bemerkung genügen, dafs dieWärme mit dev Erhebung über die Oberfläche der Erd»?
i Mclandeihiebn bei G. 1U. J l *. Verjt. Abther.