Bestandtheile. Miasmen,
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Vitriolöl zugegossen uml verstopft. OcfTnet man denStöpsel, so entweicht das Gas, und hüllt den Haltendenin eine Atmosphäre desselben ein, welche durch etwasWarme, blofs der Iland , vermehrt wird 1 2 * .
3. Wegen der Unbequemlichkeit der Ciiytonsclien Apparatehat Mktrasse 3 sehr zweckmäfsig das mit Wasser ver-bundene Chlor insbesondere fiir die Ilosjütäler empfoh-len. Man bereitet diese Substanz, indem mau das Chlor-gas in kaltes Wasser aufsteigen läfst. Zu diesem Endegickst mau die oben genannte Mischung in eine gläserneFlasche mit einem Entbindungsrohrc, erhitzt diese , undläfst die entwickelte gasförmige Substanz in gläserne, mitkaltem Wasser gefüllte und in der pneumatischen Wanneumgekehrte Flaschen aufsteigen, während man sie, sowie sie von Wasser leerer werden, zuweilen schüttelt.Die Pharmakopoen, welche die Vorschriften zu dieserBereitung enthalten, berücksichtigen nicht jederzeit dieTemperatur bei diesem Verfahren. Ist nämlich das Was-ser in den Flaschen unter 4° C. erkaltet, so wird dasChlor sieh in gröfstcr Menge als eine gelbliche, wachs 5 -ähnliche Substanz im Wasser anhäufen, mit Wasser über18° C. erwärmt dage'gen sich nur in geringer Menge ver-binden. Am geeignetsten dürfte es scyn, Wasser in tie-fen Brunnen oder Kellern zwischen 10° — 12° C. er-kaltet zu nehmen, dann das Gas unter wiederholtemSchütteln so lange in demselben aufsteigen zu lassen, bisdie Flaschen etwa noch halbgefüllt sind, dann sie in glei-cher oder niedriger Temperatur aufzuheben, um auf dieseWeise jederzeit eine gleich starke Flüssigkeit zu haben.Letztere wird sehr zweckmäfsig zum Einsprengen derKrankensäle gebraucht, und ist den Kranken unter ge-eigneten Umständen eher erfrischend als widerlich.
Bei allen diesen angegebenen Modilicationen ist eshöchst wichtig, das unmittelbare Einatlnnen des Chlors zuvermeiden, insbesondere aber die kleinen Flaschen nichtals gewöhnliche Ricchllasclien gebrauchen zu wollen, oder
1 Ann. de Cliim. XLI. 21 (). G. XI. 486,
2 Bulletin de l’liarmacie. i8xi. Fevr.
I. Bd. II II