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Atmosphäre der Erde.
allen Verbindungen znm Grunde liegende Naturgesetz dieAnziehung ist, welches sich in (len Erscheinungen der Men-gungen mul chemischen Mischungen in so nahe verwandtenModificationcn zeigt; dafs es schwer ist, den Unterschiedbeider, und die Grenzscheiduug zwischen ihnen genau zubestimmen, durch welche Annahme auch das allerdings ge-wichtige Argument des constantcn quantitativen Verhältnissesder atmosphärischen Luft gegen einander seine sonst bedeu-tende Beweiskraft für eine chemische Mischung verliert.
Die eigentliche Art, auf welche die constituirendcn Be-standteile der Atmosphäre mit und nebeneinander bestehen,hatte man früher nicht genauer untersucht, vielmehr nahmman gleichsam als stillschweigend zugestanden an, dafs alleGasarten aus sehr feinen Elementen einer ponderabclen Ba-sis beständen, deren E.xpausibilität durch die Wärme be-dingt würde, welches auch noch jetzt die allgemein herr-schende, durch La Pi.aci. insbesondere unterstützte Hypo-these ist. Sonach mufs man also zugleich annehmen, dafsdie Elemente der einzelnen, in der atmosphärischen Luftzu einem Ganzen vereinigten, Bestandteile im Verliältnifsihrer Menge neben und zwischen einander liegen, und die-ses findet auch dadurch Bestätigung, dafs der Druck, wel-chen die Atmosphäre im Ganzen auf das Quecksilber im Ba-rometer ausübt, der Summe der Pressungen gleich ist, welcheden einzelnen Bestandteilen zugehört, und um soviel gerin-ger wird , als der Druck eines einzelnen Bestandteils be-trägt, wenn dieser hinweggenommen ist. Dai.to.v stellteindefs über die Verbindung expansibcler Flüssigkeiten über-haupt, und dem gemäfs auch über die der atmosphärischenLuft eine eigene llyjiothesc auf, welche sinnreich ausge-dacht im Wesentlichen folgende unter dem Namen des Dal-tonschen Gesetzes bekannte ist 1 .
Dafs die atmosphärische Luft keine chemische Mischungsey, schlofs Dalton' sowohl ans sonstigen Gründen, als ins-besondere aus dem Verhalten des Dampfes in den Luftarten.Jede Art Dampf mufs nämlich die Siedehitze haben, wenn