Haute desselben.
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proportional, und nimmt mit zunehmendem Alter ab. Imgesunden normalen Zustande ist sie ohne Blutgcfafse, we-nig oder gar nicht sensibel, völlig durchsichtig und far-benlos; wird aber mit zunehmendem Alter vom Rande austrüber, arcus oder annulns senilis, weifslicher und Un-durchsichtiger, ist elastisch und sehr hart, so dafs sie beiStaaropcrationen zuweilen das Messer biegt, besteht ausmehreren aufeinander liegenden, durch wenig WasserhclloFlüssigkeit getrennten Lamellen, deren äußere mit denSehnenfasern der geraden Muskeln in Verbindung steht,verknöchert zuweilen im Alter und wird im Zustande derEntzündung durch Coagulirung der enthaltenen Flüssigkeitin einzelnen Fallen theihveise weißlich und undurchsich-tig. Die feinen, ans der Sklcrotica sich fortsetzendenGefäße enthalten bloß Serum, füllen sich aber bei Ent-zündungen mit Blut 1 , und dienen zur Ernährung der cor-nca, so wie auch zur Absorbirung der in ihr verdicktenSubstanzen.
3. Die braune Haut, Gefäfshaut , Aderhaut , T.choroidea (auch chorioidea) vasculosa; choroide , liegt in-nerhalb des ganzen Umfanges der weißen Haut, hängtmittelst eines bräunlichen Zellgewebes, lamina fusca, auder innern Fläche der weifsen Haut, und wird von den,durch die letztere durchgehenden Gefäße und Nervenausgespannt erhalten. Hinten hangt sie mit der innernHülle des Sehnerven durch Zellgewebe zusammen. Siebesteht aus einem dichten Netze zarter Arterien und Ve-nen, die durch Zellgewebe zu einer Haut verbundensind 2 . Vorzüglich erscheint daher die innere Seite, undam auffallendsten am Strahlenkränze, aus kleinen sammet-artigen Flocken zusammengewebt. Ruyscii will gefun-den haben , dafs sie aus zwei Lamellen bestehn und mannannte daher die innere nach ihm T. Ruyschiana 3 , alleines ist dieses bloß ein aus den zahlreichen in einander ver-
1 J. G. Walter de venis oculi. p. iS«
2 Zinn de vasis subtilioribus oculi et cochlea aitrls mternae. Gott . 1 ^ 53 ,
3 Döllinger Not. act, Nat. Cur. IX. Anli. Jacob in Phil. Tr. 1819.p. 5oo.
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