Band 
Erster Band. A und B.
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Auga.

Farbe, und bat die Gestalt eines etwas verschobenen Vier-ecks mit abgerundeten Ecken, ist aber zuweilen auch linsen-förmig oder halbmondförmig. Der Ciliarknoten erhält ansdem Nasenast des ersten Astes des fünften Nervenpaares ei-nen dünnen Faden, welcher seine lange Wurzel genanntwird, die stärkere kürzere Wurzel erhält er vom drittenNervenpaare. Bock 1 fand eine dreifache Verbindung desgangliou ophthalmicum mit dem nervus sympathicus, woraussich der Einflufs erklären läfst, welchen die, der Willkiilirnicht unterworfenen, Organe auf das Sehorgan, hauptsäch-lich die Iris haben, indem die Bewegungen der letzteren mitLeiden des Unterleibes in Beziehung stehen. Aus dem vor-deren Rande des Augenknotens treten die Ciliarnerven, ge-wöhnlich in zwei Bündeln, hervor, einem oberen und einemunteren, zu denen zuweilen noch ein drittes mittleres hinzu-kommt. Sie laufen geschlängelt als zarte dünne Fäden mitder Ciliarartcrie au dem Sehnerven hin, und erreichen sodie weifse Ifaut des Auges, durchbohren in 10 , 12 oder 1Acstchen gethcilt die weifse Haut im Umfange des Sehnervenin schräger Richtung, und laufen zwischen dieser und devGefäfshaut gegen den Ciliarkörper. Bevor sie diesen erreichen,spaltet sich jedes in zwei Zweige, und jeder von diesen wie-der in mehrere, welche dann in Begleitung kleiner Ciliar-gefäfse zur Iris gelangen, und dort als weifse Fädcben sichstrahlenförmig gegen den Pupillarrand der Iris verbreiten:Am innern Rande der Iris werden sie zuletzt büschelförmig.Im Allgemeinen haben diejenigen Thiere, deren Iris sehrbeweglich, und für den Lichtreiz vorzüglich empfindlich ist,das gröfste Ganglion. Aus diesen, der Iris eigenen, Ner-ven erklärt es sich, dafs sie in mehreren Fällen bei völligemgrauen und schwarzen Staare noch beweglich bleibt, übri-gens aber, wie alle diejenigen Theile, deren Nerven ausdem gangliösen Systeme kommen, (z. B. das Iierz) keinerwillkührlichen Bewegung fähig ist, aber durch allgemeineNervenaflectionen, als Zorn, Furcht, Schrecken u. a. bc-

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l Beschreibung des fünften Nervenpaares und seiner Verb, mitandern Nerven, vorzüglich dem Gangliensysteme. Meifseu 1817. p.l 3 . C7.