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Auge.
licli mit einigen pliospliorsaucrn Salzen 1,3; zurückblei-bendem unauflöslichem Zellgewebe 2,4. Die eigentüm-liche Materie gerinnt beim Kochen, und hat alle chemi-schen Eigenschaften der färbenden Substanz des Blutes,ausgenommen die Farbe, den Einflufs der Linsen vonFischen und vierfiifsigen Thicren auf polarisirtes Lichthat Brewster untersucht 1 * .
Zwischen der Linse und ihrer Kapsel, welche vorn dik-ker als hinten ist, befindet sich eine kleine Quantität einereigenen wässerigen und durchsichtigen Flüssigkeit, durchMorgagni ’ entdeckt, und nach ihm liquor Morgagniigenannt. Sie bespült dieKrystalllinsc, oder diese schwimmtvielmehr in ihr, und wird von den, an der hinteren Flächeder Kapsel verbreiteten Gefälsen, welche Zweige der ar-teria centralis retinae sind, abgesondert. Wahrscheinlichsteht sie mit der Ernährung der Krystalllinse in einer nahenBeziehung, weil man keinen organischen oder Gcfäfs - Zu-sammenhang zwischen der Linse und ihrer Kapsel walir-niinmt. Indefs könnten auch nach der Meinung von Zinn und Beer zarte, blofs Blutwasser führende, Gefäfse von derhinteren Wand der Kapsel in die Linse laufen. Ob die Kry-stalllinse ihr eigenes Gefäfssystem habe, durch welches sieaus der Morgagnischen Flüssigkeit ernährt werde 3 , ist nochnicht genügend erwiesen, und manche glauben daher, dal'ssie sich durch sich selbst aus der von den Gcfäfsen und Häu-ten der Kapsel ausgeschwitzten Feuchtigkeit ernähre 4 5 , wiesie denn auch nach Ciiassot 5 bald nach dem Tode in Wassergelegt anfangs weniger, dann mehr von demselben einsaugensoll. Endlich soll die Krystalllinse in sehr seltenen Fällenfehlen, und in noch seltenem doppelt gefunden seyn ä .