fester K örper,
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nicht blofs riicksiclitlicli der Gröfsc, sondern auch der Artder Ausdehnung verschiedene Gesetze befolgen, indem die-selbe mehr oder minder gleichförmig ist; so müssen dieseeinzeln untersucht werden, wobei es schwierig ist, bei denverschiedenen, oft nicht wenig abweichenden Resultaten derVersuche 1 * die sichersten herauszufinden.
A. Ausdehnung fester Körper.
Von der Ausdehnung der festen Körper überzeugt mansich bald durch eine Menge von Erfahrungen. In den phy-sikalischen Cabinetten befinden sich meistens cylindrischeMetallstangen, welche in Oeffnungen genau eingepafst nachder Erhitzung nicht mehr hineingehen; oder Kugeln undWürfel, welche bei höherer Temperatur durch genau pas-sende Ringe oder Oeffnungen nicht mehr durchfallen * In-defs wurde man auf das Bedürfnifs, die Gröfse der Ausdeh-nung der verschiedenen Körper durch Wärme genau zu mes-sen , erst aufmerksam durch die Verkürzung des Pendels,dessen sich Richer 1672 in Cayenne bediente, und welchefür den vermeintlichen Einflufs der höheren Temperatur zugrofs gefunden wurde. Sinnreich schlug daher Dai.enceschon 1688 vor, die Pendelschwingungen als ein Mittel zumMessen der Ausdehnung durch Wärme zu benutzen 3 . Indefssind seine Versuche, eben wie die durch Picard 4 , la IIihe 5 ,Derham 6 , Newton 7 8 , Lowitz 8 u. a. angestellten zu unge-nau, weil sie sämmtlich ohne feinore Mittel der Messungenund ohne genügende Bestimmungen der Temperatur ange-stellt wurden. Nicht bessere Resultate geben die Bemühun-gen Godin’s und Don Juan’s 9 , so wie auch der Hebelapparat,
i Iiellani in Brugnatelli Giorn. Dec. II. T. VI. p. 217.
1 s'Gravesande Phys. Eiern, math. Leidae 1748. c. X. §. 2427.
5 Traile des baromHres, thermom. et Iiygrom. Amst. 1688. 8.
4 Mem. de l’Ac. 1670.
5 Ebend. 1688.
G Phil. Trans. XXXIX. 201.
7 Princ. L. 111 . prop. lg.
8 Lambert Pyrom. p. 121.
g Voyage liistorique de rAmerique meridionale par D. G. Juan etpar D, Ant. de Ulloa. Amst. 1762. 4 . II. 86.