Band 
Erster Band. A und B.
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Ausdehnung

der Fehlergrenze der Beobachtungen fallen, und daher ausihnen keine Correction der Thermometergrade hergenommenwerden kann. Indcfs will auchHännsTRÖM 1 2 3 eine solche Un-gleichheit beobachtet haben, und er entwickelt daher eineFormel, wonach die Länge des Glases beim Gefrierpuncte= 1 gesetzt, bei u Graden der Temperatur nach C. =

= 1 + 0,0000052 n -f 0,000000032 n»seyn soll. Eben dieser Gelein te untersuchte auch die Aus-dehnung des Eisens a , und fand hierbei gleichfalls jene Un-gleichförmigkeit der Ausdehnung, wonach er also für diesoSubstanz die Formel

j = l -f- 0,00000994 n -f- o,oooooooa 4 n* -f- 0,000000000a u*aufstellt. Der letzteren Behauptung steht insbesondere diegrofse Genauigkeit so vieler Versuche entgegen, namentlichder von Augustin angestellten, in denen keine Spur einersolchen Unglcichförmigkeit zum Vorschein kam. Die erstereBehauptung, auf zwei bedeutenden Autoritäten beruhend,wurde aber dadurch noch wichtiger, dafs Dalton 3 zur Un-terstützung seiner Hypothese über den Gang des Quecksil-berthermometers annahm, das dümie Glas der Thermome-ter-Kugeln und Cylinder dehno sich nicht blofs ungleich,sondern auch bedeutend stärker aus, als dicke Stücke. Hier-gegen streitet zwar sehr auffallend der gleichförmige Gangzahlloser Thermometer, bei denen" unmöglich die Glascsdickeder Kugeln oder Cylinder ganz gleich seyn kann; indefs istdie Sache doch bei einem so höchst unentbehrlichen Appa-rate von solcher Wichtigkeit, dafs es sich allerdings derMühe belohnte, sie einer neuen und genauen Prüfung zuunterwerfen.

Horner 4 übernahm dieses schwierige, aber verdienst-liche Geschäft. Der einfachste Weg wäre gewesen, zwei•Thermometer von gleichem Inhalte und sehr ungleicher Gla-scsdicke der Kugeln zu verfertigen, und durch die Verglei-

1 Diss. de dilatatione vitri a calorico. Aboae. J781. G. XXXVI. 60.

2 Kongl. Swenska Vet. Acad. Nya Haudl. i 8 o 5 . p. a 53 . G.XXXVI. 5 a.

3 Chem. Phil. I. 20 11. 58 .

4 Handschriftliche Millheiluug.