Band 
Erster Band. A und B.
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Ausdehnung

nach Dalton 1 = 1,0200; nach Casbois a = 1,01495 ;nach Cavallo 3 = 1,01495 ; nach Cotte 4 = 1,01 5385 ;nach HäixsTRÖ&i 1 * 3 4 5 = 1,01758- Unter die genauesten An-gaben gehört die, lange Zeit als die richtigste angenommen,welche La Place und Lavoisier durch ihre Versuchefanden 6 7 , wonach das Volumen des Quecksilbers bei 1 00 ° C.— 1,0184775 seyn soll, und welche mit dem, von derLondouer Societät 1 erhaltenen, noch genaueren Werthe,nämlich 1,0184365 sehr nahe iibereinstiinmt. Schwerlichwäre es auch möglich gewesen, wegen der etwas verschie-denen Ausdehnung der verschiedenen Glassorten eine ge-nauere Bestimmung zu erhalten, wenn dieses nicht vermit-telst der durch Dulong und Petit befolgten Methode 8 ge-schehen wäre. Sie fanden nicht blofs mit gröfster Bestimmt-heit die Vermehrung des Volumens des Quecksilbers durch100 ° C.' = 0,01801802, sondern auch die zunehmendeAusdehnung desselben durch Erhöhung der Temperatur überden Siedepunct des Wassers 9 . Nach den zuletzt genann-ten, sehr nahe übereinstimmenden Versuchen ist also dieAusdehnung des Quecksilbers für einen Grad C. zwischenden beiden festen Puncten des Thermometers nach Lavoi-sier und La Place = nach den Versuchen der Lon-

doner SociETär = -g- 3 * 3-7 5 nacliDÜLONG und Petitwird aber nach den letzteren bei 200° C. des Luftthermo-meters = 7 - 75 -? hei 300° = -j-jVjr- Wegen der Regel-mäfsigkeit der Ausdehnung des Quecksilbers innerhalb de:festen Puncte des Thermometers sind die jederzeit erforder-lichen Correctionen leicht zu finden. Ist nämlich das V 0 I 1 -men desselben beim Gefrierpuncte = 1 , so ist dasselbe bi

1 New Syst, of cliim. PhiL I. 36.

a J. de Ph. LXII. 44i.

3 PhU. Tr. LXXI. 5a3.

4 J. de Ph. XXXVII. 18g.

5 Diss.phys. de expans. Hydrargyri. Aboae i8o3. G. XVII. 13.

6 liioi Traite I. 233.

7 Phil. Tr. LXY1I. 817.

8 S. oben f.

9 Au 11. de Chim. et de Ph. VII. i3fi. Crichton zieht die erlalleuenResultate mit Uurccht in Zweifel. Ann. of Phil. 18a i. Apr, a4l.