des Wassors.
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eben TemperaturdifTercnzen über und unter diesem Puncte.Man kann indefs diese Bestimmung nur als eine uncorrigirtoanschen, wodurch ihre Ungenauigkeit sichtbar wird, indemder , zwischen beiden Röhren cingcschlosscnc, Wassercylin-der durch die Ausdehnung der letzteren sich vergröfsert, undauf diese Weise gar keine Compeusation zu erhalten ist.
L. A. Arnim 1 schlägt den hydrostatischen Druck des Was-sers und Quecksilbers in einer communicirenden Röhre alsMittel zu dieser Bestimmung vor. Eine solche Röhre ent-Fig.hält iin kürzeren Schenkel Quecksilber, im längeren Was-ser, welche sich in dem beständigen Niveau e e berühren,und da das absolute Gewicht beider Flüssigkeiten sich nichtändert, so mufs die Länge der Säulen durch Ausdehnunggröfser, durch Zusainmcnzichung kürzer werden, welchesbeides an den feinen Scalen m und n gemessen werden soll.
Die Schwierigkeit einer genauen Temperaturbestimmung, ei-ner scharfen Bestimmung der Längen der Säulen, der, beiverschiedenen Temperaturen verschiedenen, Capillarität undmanche andere Beschränkungen machen den Apparat minderbrauchbar*. Ungleichzweckmäfsigcr ist die obenf. beschrie-bene, von DÜlong und Petit zum Messen der Ausdehnungdes Quecksilbers gebrauchte Vorrichtung. Indefs läfst sichdurch die ungleiche Ausdehnung des Glases und des Queck-silbers leicht eine einfache und ohne Schwierigkeit ausführ-bare, bis zur Fehlergrenze der Beobachtungen völlig genauoCompensation für diejenigen Flüssigkeiten erhalten, welchedas Quecksilber nicht auflöscn. Zu diesem Ende verfertigeman einen oben unter b beschriebenen Apparat, dessen Ku-gel gegen die Röhre einen verhältnifsmäfsig sehr grofsen In-halt hat, tarire ihn, fülle ihn bis zum Anfangspuncte der alsMafs der Ausdehnung bestimmten Scale, und (der leichterenRechnung wegen) bei 0° Temperatur mit Quecksilber, be-stimme dessen Gewicht, und nehme das Volumen dessel-ben als die Einheit des Inhaltes der Kugel und Röhre bis anden Anfang der Scale. Dann bestimme man die Menge desQuecksilbers, welches man zur Compensation des Glases in
1 G. V. 64.
2 Vcrgl. Hällström hri G. XIV. 3o5.