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Ausdehnung
die Kugel schütten tnnTs, auf folgende Weise. Es icy dieMenge desselben als Tlieil der durch das Gewicht des ebengenannten Quecksilbers gefundenen Einheit = x, so ist dervon demselben nicht erfüllte Raum des Apparates =± l —x.Ist nun die Ausdehnung des Quecksilbers = q, die kubischedes Glases = g, so mufs (l — x) g = qx werden, woraus
g
X — - gefunden wird. Man kann nach den oben mitge-
g+q
thciJten Angaben g unbedenklich nach der Uebereinstimmungder genauesten Beobachtungen ~ 0,000027 und q . . .
= 0,000180018 setzen, wonach der numerische Werthvon x = 0,130423443 = m wird. Ist also das Gewichtdes Quecksilbers, welches bei 0° Temperatur die Kugel undRöhre bis an den Anfang der Röhre füllt, = p, so ist pindas Gewicht desjenigen Quecksilbers, welches man zum C'om-pensiren der Ausdehnung durch Wärme in die Kugel füllenmufs, und ist dann das spec. Gew. der zu prüfenden Flüssig-keit = y, so giebt 7 >p (1 — m) sein Gewicht, und somitsein Volumen an, wonach die Scale zu verzeichnen ist 1 * 3 * .
Ein sehr sinnreiches Verfahren entlehnte Rumford ausseiner Erklärung über die Entstehung tiefer Löcher in demEise der Gletscher 5 , indem er annahm, dafs das an der Ober-fläche durch die Sonnenstrahlen erwärmte Wasser herabsinke,das Eis in der Tiefe schmelze, und so erkältet in die Höhesteige, woraus eine gröfserc Leichtigkeit des kälteren Was-sers bei wenig vom Gefrierpunctc entfernten Temperaturenfolgte. Hopf 5 stellte demnach Versuche au mit Wasser ineinem Gefäfse, in welchem sich oben und unten ein Ther-mometer befand, indem er beobachtete, bei welcher Tempe-ratur das Wasser als spec. schwerer niederzusinken fortfulir,und fand hierdurch den Punct der gröfsten Dichtigkeit zwi-schen 4° und 4°,44 C., am genauesten bei 4°,35- Achnliche
1 Einer anderen, weit schwierigem Compensation aus Glas undBlei bediente sich FtACGERGUES beim Messen der Ausdehuung der I.ufUS. unten. ■ t
1 Experimental Essay’s cet. Essay VLl. I.oud. 1797. 8. G. 1 . aog.Phil. Tr. i8ni.
3 F.dinb. Phil. Tr. VI, Jahr l 8 o 4 . Nichols. J. X 1 E. Ann. de Chim.
EUI. 272.