des Weingeistos.
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Die an sich unbedeutenden, bald positiven bald negati-ven Differenzen beweisen allerdings die Genauigkeit derFormel. Wäre die Ausdehnung des Alkohols übrigen»glciclitnäfsig, so würde dieselbe, nach dem zwischen 0°und 30°,22 R. gefundenen Werthe zwischen den beiden fe-sten Puncten des Thermometers 0,107293 betragen, welcheGröfse hinter dem oben für D gefundenen Werthe zurück-blcibt, den von Traules aus seinen Beobachtungen bei nie-deren Temperaturen gefundenen = 0,0846 , aber bedeu-tend übertrifft, ein aus der Natur der Sache folgendes Re-sultat. Uebersieht man indefs dieses, von Tralles sehrrichtig angegebene, aus einer in niederen Temperaturengleichförmigen, in höheren ungleichförmigen Ausdehnungdes Alkohols entspringende Ilindernifs eines festen Gesetzesseiner Ausdehnung bei allen Temperaturen unter dem Siede-punctc des Wassers ; so sind nach Biot nahe genau für Al-kohol von 0,8 2 5 0 spcc. Gewicht
1 . Die Grade des Weingeistthermometers = DT verglichenmit denen eines Quecksilberthermometers zz: t mit 80theilScale
DT = 0,784t + 0,00208t* -f 0,00000775 t 3 .
2. Die scheinbare Ausdehnung desselben in gläsernen Gc-fäfsen
At = 0,00120085 t + 0,000003185 9 3 t*
+ 0,00000001187t 3
3. Die absolute Ausdehnung desselben
dt = 0,0012 3369t + 0,0000032 2 5 37t*
+ 0,00000001198t 3
« Biot prüft diese Formeln vermittelst der Versuche Dal-ton’s , welcher die Ausdehnung des Alkohols in gläsernenGefäfsen von — 17°,78 bis 62°,22 R. mafs. Weilhierbei ein Tlieil der Grade unter 0 liegt, mithin nega-tiv ist, so wird für — 17°,78 bis 0°
At = - 0,0213511 + 0,001006847
— 0,00006672 = — 0,0204100für 0° bis 6 2°,2 2
At = 0,0747169 + 0,01232900 + 0,0028592= + 0,0899051
also die Ausdehnung zwischen — 17,78 und 62°,22 R.