expansibeler Flüssigkeiten,
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jiifs za entweichen. Der so vorgerichtete Ballon wurde dannnebst dem sperrenden Quecksilber in einem Gefäfse mitWasser bis zur Siedehitze durchaus erwärmt, erkaltete dem-nächst bis zum Gefricrpuncte , wodurch statt der ausgetric-benen Luft Quecksilber cindringcn mufste, und dann wurdedieses, und dasjenige, welches den Ballon ganz füllte, ge-nau gewogen, wodurch das Vcrhältnifs der Ausdehnung ge-geben war. Sechs auf diese Weise mit atmosphärischerLuft angestellte Versuche gaben die Ausdehnung derselbenzwischen den beiden festen Puncten des Thermometers= 0,374; 0,376; 0,3744; 0,3755; 0,3748; 0,3757,also im Mittel 0,37 5. Bei Wasserstolfgas aus Eisen undsehr verdünnter Schwefelsäure wurde die Ausdehnung inzwei Versuchen = 0,3 74 9 und 0,375 6 gefunden; beiSauerstolfgas = 0,3747; 0,3754; 0,3745, bei Stickgas= 0,3742; 0,3756; 0,3750; 0,3746; 0,3755.
Um die im Wasser auflöslichen Gasarten zu untersuchenbediente sich der nämliche Gelehrte eines sehr einfachenApparates. Zwei Glasröhren TT, aus einem Cylinder ge-Fig.schnitten, wurden vermittelst eines kleinen Gcfäfses mit 106.Quecksilber graduirt, und mit gleichen Abtheilungen be-zeichnet, dann in einer kleine Quecksilberwanne A C bis zugleichen Abtheilungen diu eine mit atmosphärischer Luft,die andere mit einer andern Gasart gefüllt, und bei ver-schiedenen Wärmegraden beobachtet. Es zeigte sich indefsnicht die mindeste Verschiedenheit der Ausdehnungen beibeiden , vorausgesetzt, dafs sie völlig trocken in die Röhrenkamen. Auf diese Weise wurden untersucht lohlens. Gas,salzs. Gas , sohweflichts. und Salpetergas, auch zeigte sfm~moniakgas , wenn es hinlänglich getrocknet war , keinegröfsere Ausdehnung als atmosphärische Luft. Indem hier-durch also bewiesen war, dafs das Volumen aller permanentelastischer Gasarten sich durch gleiche Zunahmen der Wärmeum gleiche Gröfsen vermehre, so führte dieses zu der Ver-muthung, dafs auch die Dämpfe dem nämlichen Gesetzeunterworfen wären, welcher Satz durch einen directcn Ver-such mit dem zuletzt beschriebenen Apparate durch Verglei-chung des Verhaltens von Schwefelätherdampf mit atmosphä-rischer Luft unmittelbar bestätigt wurde.