Band 
Erster Band. A und B.
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Ballistik.

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was den Namen Gauss Jen unsterblichen Namen desNcw-ton und Laplace an die Seite gesetzt hat. B.

Ballistik.

Gescliützkunst; Theoriaballistica; rnotusproiec -torum seu projectilium; Balistique; Mouvement desprojectiles ; ( Ballistics ?) 1 2 Gunnery ; bezeichnet dieTheorie und Praxis geworfener, geschleuderter, insbeson-dere durch die Kraft des Schiefspulvers, der comprimirtcnLuft oder sonstiger elastischer Flüssigkeiten geschossenerKörper, mithin gehört die Untersuchung des Wurfes, derWurfbewegung, der Weite des Wurfes, der Artillerie-wissenschaft und Bombardierkunst mit dazu. Es liefse sichauch das Werfen der llackcten und Brandrackcten mit dar-unter begreifen; allein da dieser Gegenstand auf ganz an-dern Grundsätzen beruhet, so ist derselbe hier nicht berück-sichtigt*. Einen so weitläuftigen, sooft und vielfach ab-gchandelten Gegenstand hier vollständig zu erörtern, würdeaufser den bestimmten Grenzen liegen, und es wird dahergenügen, eine Uebersiclit der Hauptsachen mitzutheilen. Da-, bei sind insbesondere zwei Gegenstände zu berücksichtigen,nämlich zuerst die Kraft, welche den geworfenen Körpernihre Bewegung mittlieilt, und die Geschwindigkeit dieser an-fänglichen Bewegung; und dann zweitens die Bahn, welchedieselben vermöge dieser erhaltenen Geschwindigkeit undder sie stets afficirenden Schwere ohne und mit Rück-sicht auf den Widerstand der Luft beschreiben müssen. DerUntersuchung dieser Gegenstände selbst möge folgende kurzegeschichtliche Uebersiclit vorausgehen.

Spuren der Versuche, durch fortgeschnellte Körper demFeinde zu schaden, finden sich im höchsten Alterthum, na-mentlich in den Schleudern. Speere mit der blofsen Handgeworfen, und Steine mit der Schleuder erhielten bei dergrofsen Körperstärkc, verbunden mit unglaublicher Fertig-

1 Hutton Dict. I. 204 gebraucht dieses Wort für die Gescliüukuost,Sonst bezeichnet es die geworfenen Körper selbst und wird überhauptselten gebraucht.

2 S. Brandracheten.