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Ballistik.
schliefscndcn Rahmen Iciclit erreicht werden kann), so fallendie ersten drei Hindernisse als ganz unbedeutend weg, dasletzte aber kann , ohne vorher v zu bestimmen, nicht gefun-den werden. Eben die Versuche aber geben das vorzüglich-ste Mittel, diese Cröfse genau zu berechnen, indem manaus dem Bogen, welchen die gleichfalls pendelartig aufge-hangene Kanone nach dem Schüsse oscillirend beschreibt dieAnfangsgeschwindigkeit und aus dem getroffenen Pendel dioEndgeschwindigkeit der Kugel berechnet, wonach die Diffe-renz beider die Verzögerung durch den Widerstand der Euftgiebt. Die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel aber läfstsieh aus dem durch die Kanone beschriebenen Bogen aufgleiche Weise berechnen, und ist nach der zuletzt gegebe-nen Foimel:
X
v = 575,8655qcX - ixi par. F.
b ir n
x
v = 614,58 q c X —;- in Lond. F.
b i r n
wenn x das Gewicht der Kanone bedeutet, bei welcher keineVermehrung des Gewichts statt findet, und somit die zuletztangegebene Correction wegfällt.
Von den Resultaten der mit diesem Apparate angcstelltcnVersuche wird nachher bei der Bestimmung der KugelbahncnGebrauch gemacht werden. Im Allgemeinen ergab sich Fol-gendes. Die Geschwindigkeit der Kugeln von 16 Unzen13 Drachmen Gewicht nahm zu mit der Länge der Kanoneund der Gröfse der Ladung, beides bis zu einem Maximum,über welches hinaus sie wieder abnahm. Das Maximum deranfänglichen Geschwindigkeit war 2 2 00 engl. F. mit 18 Un-zen Pulver und bei 80,2 Z. Länge der Bohrung. liidcfshängt die Genauigkeit dieser Resultate sehr ab von der Gröfsedes Raumes zwischen der Kugel und den Wänden der Ka-none, dem Spielräume der Kugel, bei den Engländern wiri-dage, bei den Franzosen vent du boulet genannt, wel-cher bei nicht völlig runden Kugeln am gröfsten ist. Bei derenglischen Artillerie soll die Differenz des Durchmessers dei kKanone und der Kugel nicht gröfser seyn als -jS^stel, bei derfranzösischen aber nicht mehr als -^stcl. Steigt sie über