Tragbares Gefäfsbarometer.
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niclit sehr scharf zulaufende Stück Elfenbein bb gesteckt, sodafs sic etwa 1 bis 2 Lin. höher steht, als das Ende dessel-ben, und gleichfalls festgekittet, nachdem sie ausgekocht ist.Man kehrt sie dann um , giefst einige Tropfen Quecksilberso auf, dafs das elfcnbcinene Stück gleichfalls voll ist,schraubt den unteren Tlicil des Gcfäfses fest, und indem maudie Schraube g mit der eisernen, stark iiberpolstertcn Plattehlifcst gegen die scharfen Kanten des Elfenbeins schraubt,ist das Quecksilber in der Röhre fest gesperrt. Soll aberdie Quecksilbersäule oscilliren, so darf man nur das Baro-meter umkehren, nach dem Ilcrausziehen des Stöpsels bei ddas Gcfäfs mit Quecksilber füllen, die Schraube g öff-nen, und die Beobachtung anstellen. Der Stöpsel dwird geöffnet, damit das überflüssige Quecksilber bis zurHerstellung des Niveaus abläuft. Hierin liegt indefs einauffallender Mangel der übrigens vortrefflichen Einrichtung,denn man darf offenbar das Barometer nicht oscilliren lassen,weil sonst zu viel Quecksilber ausläuft, und überhaupt ist dieseArt der Herstellung des Niveau’s mühsam und wegen desauslaufenden Quecksilbers beschwerlich \ Besser ist es da-her, zur Beobachtung des Niveau’s im Gefäfse dieses nachMaignz 2 von Glas zu machen. Indefs ist auch das, vondiesem angegebene Gefäfs zu künstlich. Einfacher dagegenist die Einrichtung, wenn das Quecksilber in der unten matt-geschliffenen Barometerröhre, nachdem man das Barometerumgekehrt hat, vermittelst des an einer Schraube bewegli-chen Polsters festgedriiekt wird. Die Baroineterröhre cdFig.wird nämlich in die OefTnung der oberen Fassung pq des 148-gläsernen Cylinders ab so cingckittet oder geleimt, dafs siegenau bis in die Mitte desselben reicht, um bei jeder Lagedes Barometers unter dem Niveau des Quecksilbers im Gc-
1 Diesem ähnlich sind diejenigen Barometer, welche in Paris unterdem Namen der Genfer verfertigt werden. Das aus Horn oder Holz be-stehende Gefäfs, worin die Röhre festgekittet ist, hat etwas üher derMitte eine vermittelst einer Schraube verschliefsbare Ocifnung. BeimTransporte giefst man das Gefäfs ganz voll Quecksilber, und schraubtes zu, heim Beobachten hängt man das Barometer lothrecht, öffnet dieSchraube, und Iäfst das überflüssige Quecksilber atislaufeu. Es hat so-nach gleichfalls die eben gerügten Mängel.
2 Ann. de Cliim. XLY1I. 2i5. G. XV. 465.