Band 
Erster Band. A und B.
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Barometer«

bar, weil er mit den ttnregelmäfsigen Scfiwaninngen zusam-mcnfällt, bewirkt in den Syzygien eine Verminderung dertäglichen Variation, in den Quadraturen eine Vermehrung,welche aber nicht mehr als 0 mm ,05 443 beträgt, und um3 h 18 / 36 ,y in Paris statt findet.

Die Zahl der sonstigen Beobachtungen, woraus ein Ein-flufs des Abstandes der Sonne vom Zenith des Beobachtungs-ortes entnommen werden könnte, ist sehr geringe. Ilon-meh’s oben erwähnte,Beobachtungen, wobei die Sonne stetsnördlich war, geben in dieser Hinsicht keine Resultate.Mehr ist dieses dagegen der Fall bei den Beobachtungen vonBento Sanchez Dohta zu Rio de Janeiro unter 22° 5 4'S.B.im Jahre 178 6 mit einem Magellanschen Barometer angc-stellt, welche IIohner aus den Schriften der Lissaboner Ge-sellschaft mitthcilt 1 2 3 . Hiernach steht das Barometer höher,wenn die Sonne nicht im Zenith ist, und in diesem Falle istauch die mittlere Höhe des Barometers gröfser. Letzterebetrug nämlich 340,12 Lin. bei nördlicher und 337,92 Lin.bei südlicher Abweichung der Sonne, eine Erscheinung,welche der Wärme nicht füglich beigemessen werden kann*.Cotte 3 folgert aus zahlreichen eigenen und fremden Beob-achtungen, dafs die Sonne zwar durch ihre Wärme keinenEinflufs auf den Barometerstand habe, wohl aber durch ihreAnziehung, indem die Gröfse der barometrischen Oscillatio-nen mit der Erhebung derselben über den Horizont zunehmc,bei ihrer Annäherung zum Horizonte abnehme, speciell aberdie im Sinken begriffene Quecksilbersäule mehr sinke, wenndie Sonne sich dem Meridian nähert, und zu sinken anfange,wenn sie stationär ist. Anderweitige Erklärungen dieserperiodischen Oscillationen mögen nur der Vollständigkeitwegen historisch erwähnt werden. Ciiangeux 4 erklärt sieaus einer Vermehrung und Verminderung der Luft; Sräm 5

1 Mein, de Pet. I. 46i.

2 Bei einer so bedeutenden Differenz liegen wahrscheinlich nochandere Ursachen zum Grunde,

3 J. d. Pin XLIV. ooa.

4 J. d. Ph. IV. 85.

5 Gren J. III. 435.