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942 Bathometer.
Bathometer.
Ein Instrument, um grofsc Tiefen im Meere zu messen,von ßafrog, Tiefe und dem bekannten "Worte fxtTQOV, Mals .Gewöhnlich wild die Tiefe unmittelbar mit der Sonde ge-mefsen, einer starken hänfenen Schnur, welche mit kleinenLappen bunten Zeuges von Klafter zu Klafter cingcth'cilt ist,und deren unteres Ende ein eylindrisches Bleigewicht, 2 0bis 5 0 Pfund schwer, tragt. Dieses Letztere hat au seineruntern Grundfläche eine konische Höhlung, die mit Talgausgcfiillt wird, damit die Substanz des Grfmdcs, Schlamm,kleine Steine , Muscheln sich daran anklebe, was etwa beitiefliegenden Sandbänken zur Erkcnntnifs des Bodens, unddadurch zur Bestimmung der geographischen Lage des Schif-fes dienlich ist. Allein dieses Werkzeug, so sehr es" durchseine Einfachheit'.und Genauigkeit sich empfiehlt, wird ingröfsern Tiefen von unbequemem Gebrauche. Ein beson-deres Hindcrnifs liegt in der Anhängung des Wassers an dieLothleine und der daher entstehenden Reibung der Wasscr-theile an einander, w r elcke auf Längen von ein und mehrerntausend Fufs einen Widerstand ausmäclit, welcher vereintmit dem Gewichte des Bleilothes und der Leine selbst, dasHeraufziehen ungemein mühsam macht '. Die raschen He-bungen und Senkungendes Schiffes, die am llintcrthcil leichtein Paar Klafter und mehr betragen mögen, erschwerendiese Arbeit durch die Ungleichförmigkcit des Zuges. Hier-zu kommt die Seltenheit gänzlicher Windstillen, die Unan-nehmlichkeit, durch Beilegen des Schiffs sich auch der klei-nen Vortheile des Vorrückens zn berauben, die schiefe, oftgekrümmte Richtung, welche die Lothleine erhält, wenndas Schiff nur einigerinafsen aus der Stelle rückt, was dennallerdings die richtige Bestimmung der Lothrechtcn Tiefeschwieriger macht.
Diese Mängel der gewöhnlichen Mccressondc haben schonlängst die Physiker auf die Erfindung eines Instruments ge-
i An der Insel Tcnarida bedienen sich die Fischer zum Angeln ingroßen Tiefen des Messingdrathes. Bei einer solchen Leiuc würde al-lerdings die Reibung des Wasser* Wegfällen.