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Bathometer,
die Brauchbarkeit dieses Werkzeuges noch durch keine Ver-suche im Grofsen entschieden ist. Nicht zu gedenken derSchwierigkeiten, welche ein schlammiger Boden, Seegras,und selbst das Eindringen des Seewassers in hohle oder poröseKörper in so grofsen Tiefen dem Wiederau (steigen der Ma-schine entgegensetzen könnte, so scheint die wichtigste Be-denklichkeit in der Frage zu liegen, ob es möglich sey, vomVerdecke des Schiffes einen Körper von so unbedeutenderGröfse, wie jene Spindel mit ihrer Fahne wäre, auf demweiten Occan wahrzunchmen, besonders wenn, was wohlin den meisten Fällen statt finden dürfte, entweder das Schiffdurch eine unmerkliche Wirkung des Windes weiter getrie-ben, oder das Bathometer durch Strömungen entführt wor-den wäre. Das Stillschweigen, welches bei den neueren inEngland mit so grofscr Vollständigkeit veranstalteten Aus-rüstungen für die Entdeckung der Nordwestlichen Durchfahrtin Beziehung auf dieses Instrument beobachtet worden ist,läfst für seine Anwendbarkeit kein günstiges Vorurtheil vonSeiten der Seefahrer voraussetzen. Die Sondirungsvcrsuche,die auf diesen letztem Reisen öfters bis 100 0 und mehr.Klafter gemacht worden sind, beweisen übrigens, dafs,wenn cs der Wille des Befehlshabers ist, auch die oben be-merkten Hindernisse nicht vermögend sind, von einem Ver-such abzuschrecken, welcher der Physik und der Erdkennt-nifs so interessante Resultate gewähren kann. Zu wünschenwäre jedoch, dafs Seefahrer, welche dazu Gelegenheit ha-ben, wenigstens Versuche über das Wiederemporkommensolcher Stangen und die Möglichkeit sie wahrzunehmen, an-stellcn möchten. Man könnte sich hierbei zur Auslösungdes Steines einer einfachen hölzernen Vorrichtung, einerArt Falle, bedienen, die überall leicht anzufertigen ist 1 .
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l Man sehe hierüber: Gilb. Ann. Bd. 19 . p. 5*4. und besondersBd.53. p. 417 und folgg. wo nebst der Nachricht von einer Schrift des Sti-priau Luisius hierüber auch das Geschichtliche der frühem Vorschlägezu lesen ist.