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Bedeckungen dev Gestirne.
nnf eine eigenthümliche Weise modificirt, worauf eben ilireIndividualität beruhet, insbesondere aber erhalten die Lip-pen - und Zahn - Buchstaben hierdurch einen unterscheidba-ren Charakter. Die künstliche Stimme des Bauchredners da-gegen wird auf eine hiervon verschiedene Weise modificirt,vorzüglich durch das Ganmscgcl und die Lippen, durch meh-rere oder mindere Oeflhung des Nasencanals, durch gröfsereoder geringere Erweiterung des Baumes über der Stimmritze u.dgl. mehr. Indem somit also der Bauchredner aufser seinereigentlichen Rede noch eine andere wesentlich verschiedeneredet, deren Ort dem Hörenden unbekannt ist, und welcheer daher dahin setzt, wohin sie zu setzen die angegebenenMittel ihn vermögen, deren sich der Künstler bedient, sowerden offenbar zwei oder mehrere Personen als redend ge-hört, worauf die eigentliche Kunst des Bauchredens beruhet.Eine vollständige Bewegung der äufsern Sprachorgane, na-mentlich der Lippen und des Unterkiefers findet zwar nichtstatt, auch mufs der Künstler sorgfältig vermeiden, dafs der-gleichen von den Zuhörern wahrgenommen werde, weil hier-durch die Täuschung hinsichtlich des Ortes des fingirten Re-denden aufgehoben würde. Wenn aber einige glauben, csberuhe auf dieser Nichtbewegung das ganze Geheimnifs desBauchrcdcns, so ist dieses ein Jrrthum, und steht mit dengenauen Beobachtungen Gilbert’,«) 1 im Widerspruche.
M.
Bedeckungen der Gestirne.Occultationes ; Occultalions ; Occultations . Ein Ge-stirn wird von dem andern bedeckt, wenn das letztere, vordem ersteren vorbei gehend, uns den Anblick desselben ganzoder zum Theil entzieht. So ist selbst die Sonnenfinsternifseine Bedeckung der Sonne durch den Mond, und auf ähnli-che Weise, wie hier der Mond die Sonne bedeckt, zeigt eruns auch oft Bedeckungen der Planeten und der Fixsterne.Die wichtigsten dieser Bedeckungen werden im "BerlinerJahrbnche und andern astronomischen Kalendern für jedes
1 Aun. XXXVIII. u4. Vrrgl. M.ijer über d. Bancliredcn ; iinLitteiär. Archiv d, Akad. zu Bcru. IV. 5. G8.